Mittwoch, 20. Mai 2009

Ode an den Untergang

Es. Ist. Unglaublich. (ohne jeglichen Konsens)

Ich habe Mma Ramo- ... (na, an was erinnert uns das?) ~ ich meine Mme Näkemiin (oder wie sie sich auch nennt (haha). Komischer Name hast du dir das ausgesucht) mal versprochen, quasi ein Manifest der definitiven Komplexität in Form eines ausgesuchten Textes zu verfassen; dafür brauch ich eine gute Inspiration, wenn es soweit ist, werdet ihr (oder DU, Näke) es sofort am ersten Satz merken: Du wirst ihn nach dem 3x und im Kopfstandlesen noch nicht kapiert haben :)

Aber nun zu den eigentlichen Themata (welch schöner Plural) von heute, nämlich dem Untergang. Aber nein, nicht nur irgendein simpler, fast schon lächerlicher Untergang wie zB der Trojas oder einem sonstigen Dorfe, nein, es handelt sich um den ultimativen (ich benutz das Wort eigentlich nicht gerne ...) Okzident (Orient -> Sonne geht auf, Okzident, Sonne geht unter; kommt von occidere, was eigentlich sterben heisst, also passt es optimal in den Kontext) des Grauens der geprägt von Unmut und professionell zu verstecken versuchten Widerwilligkeit, die nicht nur bei mir vorhanden waren, sondern sich durch unser ganzes männliches Kollektiv der Infcömler vermehrt hatten. Aber worin bestand denn dieser dämonische Akt? Ganz einfach, wir gehen baden; - entschuldigung – schwimmen. Draussen. (Hier würden die ersten Phrasen von Beethovens 5ter Sinfonie sehr gut als Untermahlung passen … ihr wisst schon: Tö-tö-tö-taaaaaaahm)

Es ist Montagabend. Ein äusserst friedlicher dazu … so scheint es. Armer-Akira hockt vor der PC aufgeregt mit dem Herrn S9 und Alpha chattend … wie kommt man an den ominösen Ort, der von den Einheimischen „Schachen“ genannt wird? Suspekt! S9 scheint sich nicht um mich kümmern zu wollen; einmal ist er essen, dann gleich (nerdiger Terminus, „sry“) „AFK“ und demnächst wohl „off“. Glücklicherweise ist der ehrenwerter (im wahrsten Sinne des Wortes. Hier eine extra Laudatio für Alpha, der mir zum y-ten mal aus der intrastrukturierten Scheisse (ein klassischer Neologismus) geholfen hat, wofür ich ihm schon sehr dankbar bin J) sehr gut informiert und konnte sich die Inform … (argh, ich sollte Wortwiederholungen vermeiden … hmm …) die Orientierung für den Weg Bahnhof-Schachen einfach aus den Fingern saugen (respektive ihm von mir aus seinen Fingern saugen lassen … hö?) Man einigt sich auf einen Zug früher als sonst, damit wir auch wirklich alles finden werden. (Ich bin ein radikaler Nichtgernefrühaufsteher) Aber wie dem auch sei, ich musste mich dem Weg beugen und mich fügen.


~+1 Nacht~


„Wunderschönen guten Morgen“, bemerke ich zu Alpha. (Ich hab noch praktisch nie eine direkte Rede für meinen Blog verwendet; diese hier ist nur Alibi). Tonlos gehen wir geräuschlos durch die brotlose (welch panischer Ausdruck (wie geil, pansich ist mir eben eingefallen … panis heisst Brot!) Gegend, natürlich das äusserst business wirkende Gesicht auf sowie einen angemessenen Schritt.

Wir nähern uns kontinuierlich dem Punkt 0, dem Ground Zer0 … nach ein paar Komplikationen aber haben wir alles gefunden, haben uns umgezogen und uns mit einer absoluten Mehrheit von 14/15, also mit einem Prozentanteil von 93,3% auf dem Felde eingefunden … wer fehlte, muss ich hier glaube ich nicht extra erwähnen, oder? *rolleyes*


Entgegen meiner Erwartung sind wir erst ein wenig draussen, werfen Speere und springen weit. (Aber nein; wir waren nicht nur (als abschwächendes Partikel) draussen, sondern wir waren draussen!). Es war ziemlich kalt (jedenfalls ich fror) und ich wollte eigentlich nichts als einen Donut (Wikipedia sagt dem „ein[en][…] US-amerikanische[n]/kanadische[n] Krapfen … haha, ein Krapfen) und nach Hause gehen. Doof, das ich das nicht konnte.


Nach einer Weile beschloss unser Dozent der Bewegung (der übrigens wohl bis an das Absolute angrenzende Motivation, von der ich eigentlich auch keine Ahnung habe, woher er die hat … ich meine: Sport. Draussen. Schwimmen. Kälte. Hallo? Ich ziehe den Hut vor Ihnen, Herr M.), dass wir uns doch noch ins sogenannte kühle Nass begeben werden (leider mal nicht im Konjunktiv …) Man zieht sich also kurzerhand um und steht zitternd, frierend, schaudernd und widerstrebend vor der Dusche, aus der nur arktisch frostiges sogar noch flüssiges Wasser kommt … Tod und Verderben! Nachdem sich alle dem Schauerschauer (schauerlicher Schauer halt) unterzogen hatten, schwammen wir. Nicht allzu viel, aber immerhin bis zur Erschöpfung. Bäh. Nicht lustig. „Alles doof“. Schlussendlich konnte man aber nach x Längen getrost sagen: „Der Weg ist das Ziel.“

Adémersi


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Randnotiz: Ich hätte gerne mal ein Feedback additiv zum Kommentar zum heutigen Post. Ich bin in eine kleine Zwickmühle geraten. Ohne Namen zu nennen: Einige meinen, dass der Blog „abgenommen“ hat, weil die ganze Struktur (ua auch die Wörter explizit erwähnt) nicht mehr so komplex seien andererseits, und hier liegt das Problem, hiess es, dass es gut sei, dass ich ein bisschen weniger kompliziert habe. Auch ein Klammernfestival habe ich schon lange nicht mehr unternommen … und ja … vielleicht wäre es am sinnvollsten, wenn DU einen der „besten“ Blogposts nennen könntest, da ich mich dann ein wenig vom Stil orientieren kann. Schreiben kann ich eh beides: Uberkompliziert oder Blick-deutsch (only Hauptsätzen) … freu mich; bis dann ^__^



Montag, 27. April 2009

Das muss einfach auch noch festgehalten werden.

(auf Wunsch alles mal in Verdana)
Was tut man, wenn Kollege Alpha ein GA hat? Nicht viel, doofe Frage. Aber was tut man, wenn er einem anbietet das jährliche Mitfahr-Tages-GA mit ihm mitfahrend, rauszuholen? Klar; man geht exzessiv Zugfahren!
So hat das ungefähr angefangen. Am morgen um zehn Uhr Lochloch, trifft man sich am Bahnhof in L’burg und wartet auf den Zug. (Also Alpha und ich). Wohin will man denn? Genau, nach Genf, der Chef-Stadt der Schweiz, das ultimative Business-Zenter, inkl. CERN und all meinen sonstigen Lieblingsfirmen, die unser kleines Binnenland zu bieten hat. Wie fröhlich. Also fährt man etwa 3h (okay, für genaue Zeiten bitte Alpha-himself konsultieren) über Zürich-Bern-Lausanne, um schlussendlich in Genève das Mittagsmahl sich einzuverleiben (also sprich: zu essen). Lustige, alte Frauen sprechen Akira auf dem Fussgängerstreifen mit schnellem und relativ unverständlichem Französisch an. Erste Konfliktsituation. Schade dass wir kein Flipchart bei hatten, sonst hätten wir die Problemfaktoren systematisch eliminieren können und somit der chère Dame eine passable résponse geben können, so blieb es aber bei einem relativ kläglichen, jedoch dafür überaus geschickt improvisierten „Zut alors, c’est ça“, da ich ihren ein wenig kritischen Unterton heraushörte. (Und jah, ganz verschweigen kann ichs ja auch nicht, einen Grossteil habe ich eh verstanden, es ging mit mehr um den Konfliktsituationsmonstersatz … :)) Auf eine richtige Problemsszene stiess ich erst beim Sandwichkauf. Wie man sie kennt, die netten Verkäufer und Innen, sie haben einen „Bonjour, nous avons des sandwich avec salade et frommage etc etc blabla, qu’est-ce que vous aimerez?“, mit ganz viel Gehäufe in den Nebensätzen, drauf, den sie einem in einem Ultra-High-Speed runterrattern können, dass einem die Ohren flattern. Souverän habe ich dann einfach auf mein Wunsch-Eingeklemmtes manuell aufmerksam gemacht, dann aber noch mit einem J’aimerais … geholfen, und alles war im Lot, die Frau erkannte, dass ich kein „Westler“ (haha, wie in Brussigs Sonnenallee ;)) war.
Danach schlenderten wir wieder zurück zum Bahnhof und montrons so légèrement den Zug, wie es einem GA-Besitzer gebührt: Ganz nach der Mentalität „kommt er, dann gehen wir, sonst nehmen wir einen andern“. Für mich eine ganz nouvelle expérience.
So, fertig mit all den Franz-Einschüben (Rune wird sich wieder wundern), wir verlassen den Westen und fahren Richtung Visp/Brig. Vorher noch ein Halt in Montreux, wo es erstens mal das ominöse Jazz-Festival gibt, und zweitens einen coolen Bahnhof. Gut, aber weiter irgendwie … gar nichts? Alles war leer, kaum ein WC hat Alpha gefunden, der unterzwischen (gibt’s das Wort wirklich? Unter-zwischen? Mal ehrlich, unter und zwischen zur gleichen Zeit sein? Ein Wurmloch!! Hilfe, das Raumzeitkontinuum ist aus den Fugen, Pi=3, aaaah!!) mal für kleine/grosse Jungs musste.
Ja, gleich weiter resp zurück nach Bern, und von dort aus dann nach Luzern, wo wir den schönsten Bahnhof sahen und im Bretzel-König AbendBROT gegessen haben. (Ahja, ich habe mir da übrigens fest vorgenommen mal ein ernsthaftes Wörtchen mit dem „Bretzelkönig-himself“ zu reden; ich werde nämlich eine Konkurrenz-Firma gründen, die dann gleichwohl „Bretzel-Guru“ heissen wird. Ich werde dann das land perforieren (siehe Brussig) und überall meine Filialen errichten und ein Monopol was die kommerzielle Ausnutzung von eleganten Bretzeln & Co, KG).
Wo liegt der Clue, mag man sich fragen? Gute Frage, aber ich habe sogar drei Clues, die sich untereinander (resp nur der 3.) eigentlich wieder auflösen, was einen wunderbaren Zirkelschluss gibt. Einerseits ergibt sich das erst beim wieder zu Hause ankommen: Ich bin morgens um 14 vor 10, also 09.46 Ante Meridiem mit dem Zug abgefahren und exakt 09.46 Post Meridiem wieder im Heimatdorf angekommen. Wie wunderbar! In 12h kann man kaum mehr erreichen als wir, wenn man bedenkt, dass der Ausgangs- und Zielort identisch waren. Wir sind ungefähr 8,5h Zug gefahren, EXAKT 512 Minuten … wenn diese wundervolle Binärzahl einem Infcömler nicht geführt, weiss ich auch nicht … Andererseits möchte ich ein philogynes* (Erklärung unten) Wort einlegen: Wenn es heisst, dass zwei Frauen 8,5h miteinander im Zug waren und miteinander gelabert haben (ja, was sonst?), und das zwar exzessiv (2), dann heissts wieder: „Ja die Weiber schnorren wieder immer -.-“ … als mehr oder weniger überzeugter Soroptimist (gut, „überzeugter Soroptimist“ tönt vielleicht ein wenig hart. Aber ich denke, dass man einfach genügend Skepsis beiden Geschlechtern entgegenbringen sollte; aber auch hier gibt’s solche, die übertreiben (wie halt überall)) muss ich sagen, dass wir heute das absolute Gegenteil bewiesen haben: Männer können sich auch die Münder tot faseln, und zwar auch mit Rhabarber. So einfach ist das.
Yah, da bleibt noch als dritter Grund zu sagen … ~ wenn Du den letzten Blog gelesen, dann weißt Du, wie sinnlos die Ferien generell sind, also kann ich die ganze Fahrt auch als absoluten Oberschwachsinn zweier hirnverbrannten Riesenzäpfchen titulieren, sinnlos im Scheissdreck rumfahren, sorry, es ist unglaublich ;-D

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*Philogynie. Ich zeig Dir jetzt, dass in jedem ein kleiner Etymologe steckt; auch wenn das Wort völlig fremd tönt: Dem ist nicht so! Dieser Terminus ist ein Kompositum aus Philo und Gynie. Gyne kennst du von Gynoid oder zumindest Gynäkologe. Was wird es also heissen? Irgendwas mit Frau, ja! (Gynoid ist ein weiblicher Android, also einen einer Frau nachempfundener humanoider (menschenähnlicher) resp sehr humanoider Roboter.) Gyne kommt vom griechischen gyne, was einfach Frau heisst, wie einfach :-)
neXt: Philo … das ist schon schwerer. Beispiele: Ein Paradebeispiel wäre Philosophie, nur weiss leider niemand, was das überhaupt bedeutet … aber was ein Pädophiler ist, weißt du! Einer, der die Pädos, also die Kinder „mag“ *rolleyes*.
Jetzt kommt der Sherlock-Part: Das ominöse und ach gar so fremde Wort Philogynie „Frauenfreundlichkeit“.
Also Anmerkung: Gynophilie (also umgekehrt) existiert auch, meint einfach das sexuelle Interesse (vom eigenen Geschlecht unabhängig), sprich: Die meisten Männer sind gynophil, homosexuelle Frauen sind es aber auch, nicht verwechseln ;)

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Ich wünsch Dir einen schönen Start in die nächsten wohl mühsamen Starttage unserer wunderbaren pädagogischer Institution! :-)

Freitag, 17. April 2009

Eine unbequeme Wahrheit Meinung


So ist das. Es ist unglaublich. Ja, gar eine absolute Katastrophe, wie ich gerne zu sagen pflege. Es sind verdammtnochmals Ferien und sie kommen mir schon nach dem 4 Tage zum Hals und den Ohren raus. Ist denn das die Möglichkeit? Sind diese wunderbaren Wochen der absoluten Freiheit von jeglicher (ok, „fast“ jeglicher) Arbeit und Mühe nur ein Konstrukt des Bösen, das sich wahrscheinlich zur finalen Resolution noch auf eine Fusion mit dem ominösen Baron der Langeweile und des Überdrusses (yeah, genau den mein ich!) eingelassen hat, um die ärmsten aller armen Sklaven der … ähm … um uns zu … ähm … langeweilen … ?

Nein, ganz so schlimm ist es nicht … aber immerhin. Ich schildere mal meine Lage: Wochenende als Absolution der Schule ist gerade noch in Ordnung. Ich mein, an das habe ich mich/hat man sich ja gewöhnt (respektive … gewöhnen müssen … (haha, „nei Scherz“, so schlemm esches ned *rolleyes*)) Dann kommt Montag. Ostermontag um exakt zu sein. Supa, da sind noch alle anwesend, so weit so gut. Aber dann … Dienstag (heute): Dead Trousers. (Veranschaulichung wie deutsche Sprichwörter auf Englisch total behämmert tönen …) Die einen haben Praktika, die anderen sind in Lagern, von drei Vierteln der Klasse hör ich gar nichts und mein seener Kollegium macht gerade Einläufe oder tötet Bäume. Darn, mein gesamtes soziales Umfeld ist also betroffen, inklusive meiner Eltern. Akira alleine zu Hause. Als Infcömler … oder besser Infocömler (das ist jetzt schon in die Geschichte eingegangen …) fällt es mir schwer, nicht einfach eine kontinuierliche Dauer-PC-Sitzung zu machen … Ich verrate euch mal, was ich heute gemacht habe: Einen Eistee! Meine Substanz lag so was von brach, dass ich einen dämlichen Pulvereistee in kaltem Wasser löste und ihn dann trank … wie weit können Menschen gehen? Es ist unfassbar.

Aber genug des Chlönens. Ich will auch konstruktive Verbesserungsvorschläge in dieser einseitigen Welt der Feriengeniesser einbringen. Erstmal muss ich gestehen, dass ich ein radikaler, fundamentalistischer und freidenkender Langschläfer bin. Einmal bis um 10, einmal bis um 11, einmal bis um 12. Was gibt es schöneres, als einfach nichts zu tun? Genau, beim Nichtstun auch noch zu schlafen. Also bring ich das in meinen weltbewegenden (oder besser „weltverändernden“) Ferienerneuerungsplan ein und bestimme ab sofort: Anstatt 2 Wochen Frühlingsferien, 4 Wochen nur nachmittags Schule! … ich hör euch schon ächzen. Nachmittags? Ist man noch ganz beim Tost? Ja, „I am (-Shampoo)“, „yes, we can“. Ich denke, dass man schon etwa zweimal im Jahr eine längere Ganztagsferienperiode machen kann, für die, die sie auch wirklich benützen. Wenn man in die Ferien geht, also schwimmen, shoppen oder einfach der Sonne nach, dann ist das in Ordnung. Wenn man arbeiten geht, um sich das Studium zu verdienen, dann ist das in Ordnung. (Wobei ich da schon anmerken muss: Das könnte man auch in den freien Morgen der speziellen Ferien machen). Wenn man einfach etwas unternehmen tut, dann ist das in Ordnung. Aber wenn man nur vor dem PC sitzen tut, und nichts anderes als David Copperfield beim Sich Zersägen zuschaut (was ich heute auch gemacht habe … ist recht faszinierend ;)) oder andere Spässe wie diesen machen muss, dann ist das nicht in Ordnung. Ferien sind ja schliesslich zur Erholung da und nicht zum faden „herumhängen-bis-man-schwarz-wird“ … oder besser: sich noch besaufen, damit man blau wird. (den konnt’ ich mir jetzt net verkneifen, sorry)

Alles Mist. Natürlich ist es nicht so extrem. Natürlich habe ich auch gerne Ferien und machen manchmal gerne einen ganzen lieben langen Tag einfach nichts … Ich möchte aber euch, die ihr als kleine Schar meinen Blog regelmässig(er als andere) lest, eines ans Herz legen: Wenn Du auch nur „nichts“ machst, dann ändere das und unternimm etwas. (Outtake: Ich zum Beispiel habe heute nicht nur David Copperfield geschaut, sondern auch „Criss Angel“, der hat auch coole Tricks drauf (siehe Youtube (à propos Youtube: War jemand am 1. April da on? Das war ganz witzig: Alle Videos waren gespiegelt und auf dem Kopf … hab mir fast den Kopf ausgekugelt (auch wenn der Kopf eigentlich kein Kugelgelenk ist, kann man das durchaus machen (Grüsse an Salvad(or)))))) Ich zum Beispiel lasse diese Niederlage gegen den werten Baron der Langeweile nicht so auf mir sitzen und werde mir ein so tolles Programm organisieren, dass es den lieben Monsieur gleich in die Stratosphäre (das ist die zweite Schicht der Erdatmosphäre, wir sind in der Troposphäre, also ganz unten) pusten wird. Ja genau!

… und wenn irgendwer von euch Lesern zu Hause ist und mir helfen will, dann kontaktiere er mich und möge was mit mir unternehmen ;) (sofern man in meinem bescheidenen A-Wellen-Raum einen Ort ausmachen kann, an dem man sich treffen kann)

Nachtrag: OK, es wurde vergessen, den Blog schon am Dienstag hochzuladen. Mein ehrenwerter eidgenössisch diplomierter Gango und Bimbo hat es leider vergessen, ich werde ihn tadeln.

Ich hab am Mittwoch, und Donnsterag schon viel erlebt, (hab Alpha besucht, hab Dan Brown besucht, hatten BandProbe) und somit schon eine erste Salve der Vergeltung, ja eine Kanonade der Retourkutschen an den ollen Monsieur d’ennui vorgebracht. Danke an euch beide, und I look forward to weitere tolle Unternehmungen.

Adémersi!


wirkliches P.S:Der Titel ist eine Anspielung auf Al Gores unbequeme Wahrheit.


Mittwoch, 18. März 2009

Und er brach wieder aus

Heute sollte man meine Meinungsäusserung im Part 1 nicht ernst nehmen ;)
Ja, er ist wieder hier. Jährlich einmal … aber nicht nur für kurze Zeit, nein, der sich periodisch doch immer perseverieter verhält, verweilt dann gleich für approximativ (;)) ein Viertel Jahr. Wie wir im Englisch so schön besprochen haben, time for shooting birds and of the grow-up of the lil plants out of the dirt. Ja, ich hör euch schon rufen, es ist der Frühling, die frü(ö)hlichste aller Jahreszeiten, in der alles und alle wieder aus dem langwährigen und erholsamen Schlaf des Winterhalbjahres erwachen. Yeah. Da das Wetter schön ist, hat man Platz in der Mensa. Kausalitäts-Lehre par excellence. Wie dem auch sei, wir kennen das schon aus dem Effeff, (oder wie man das auch schreiben mag; fast schon zumutende Redewendung ;D), die Studenten hocken draussen an den wenigen Tischen, aber vor allem am Boden, auf der Wiese, auf den Bänken, auf den Mauern und wo man auch sonst noch eine mögliche Sitzgelegenheit entdecken kann.
Ich komme gerade zur Pforte des neuen Baus (alias Neubau) rein und erblicke sogleich Mr Bird, Alpha und Tjom im Stechschritt und mit glänzenden Augen auf mich zustechschreiten. (Verb von „Stechschritt, der“). Die einen spielten (Konjunktiv) Peggle, die anderen inhalierten ihre ominösen Arztfolgen (ich mein, von „reinziehen“ oder gar „schauen“ kann man ja schon fast nicht mehr sprechen … das sind regelrechte Exzesse die die da betreiben) und sie gingen (würden … gehen) nach draussen, um unser feuriges Gestirn zu geniessen. (Eigentlich doof, dass wir nicht in einem kontinuierlichen Aphel in Kombination mit dem Apogäum-Zustand dahinunsererundendrehen … *rolleyes*) ich lass mich mitreissen, obwohl ich von meiner Frischluftphobie und Lichtallergie verlauten lasse. (Ich bin ja schliesslich keine Pflanze, haha, das fehlte noch, dass ich eine Pflanze wäre xD) geschäftig setzen wir uns also auf das für mein Gesäss als äusserst, um nicht zu sagen „zu“, kühl empfundene Bachstein“gemäuer“ (also wenn du da nicht lachen musstest, weiss ich auch nicht ;)) und posieren in Business-Style für die Passanten. Ich mit Kants Kritik, Alpha mit Priestley’s Inspector calls und die andern mit Englisch-Dic’s unter dem Arm schiessen wir gar ein possierliches Erinnerungsfoto.
Zurück auf dem näheren Gelände sehen wir wieder die Leute, auf dem Boden usw sitzend. Mein Gott, so warm war es wirklich nicht, aber die alle schon mit Tshirts und ich fror mir den … ähm … Finger … ab, ja. Heute war ein echt schöner Tag. Der erste, seit langem. (betreffend Wetter) Aber wir hassen ja schönes Wetter. Mist. Ich bin sozusagen ein Mismeteor. (kommt vom griechischen; Kompositum von mir selber. Ich hasse das Wetter.)

Nein, alles Bockmist. Ich muss mich outen. Ich fand es heute immer noch zu milde um im Tshirt rumzulaufen (in fact war ich heute mit der Winterjacke unterwegs) … aber ich liebe es, dass es wieder schöner und wärmer wird. Dieser verdammte Winter kann mir gestohlen beleiben, aber so was von! Immer nur kalt und Schnee. Bäh! Ich mag Brisen und ich mag warme Brisen und ich mag es, dass es draussen länger hell ist. Apogäum fänd ich zwar schöner, aber es ist unausweichlich, wenn ich es schön war haben will. Einziges, was noch schöner ist, ist Herbst, aber dazu in einem halbe Jahr ;)

Aber halt! Der Tag ist noch nicht komplett. Nicht um sonst ist es einer der „schönsten“ Tage seit langem. Aber zuerst eine kleine Synopsis von was ich überhaupt zu schreiben gedenke, und warum.
Ich bin ja eigentlich ein ziemlicher Musikfan. Wer das Tool „last-fm“ kennt, kann einsehen, dass meine Lieblingsband (ich benutz das Wort nicht gerne, ich hab viele „Lieblings“-bands. Es ist besser gesagt die Band, von der ich am meisten Titel gespielt habe.) 東京スカパラダイスオーケストラ ist. Ich sag euch der Einfachheit halber, dass das auf deutsch das sogenannte „Tokyo Ska Paradise Orchestra“ ist. Kurz: Skapara. Hört euch nichts auf Youtube an, sonst krümmt ihr euch: „Wie kann man nur eine solch wüste Musik hören, resp soviel davon?“. Tja, ich liebe Enthusiasmus. Und ich muss sagen, ich kenne niemandem auf diesem doch recht umfangreichen Planeten, der enthusiastischer ist, als diese 9 Jungs von Skapara. Es. Ist. Unglaublich. Ich liebe sie, so einfach ist das ;)
Aber worauf will ich hinaus? Tja, des Rätsels Lösung ist ganz einfach. Wie man auf meinem ebenfalls geliebten Wikipedia vernehmen kann (wer hat das Datum wohl aktualisiert? User mit klein-Akiras IP? ;)), hat diese famose Band dieses Jahr ein neues Album rausgebracht. „Paradise Blue“ heisst der Silberling, der auch ein Goldling sein könnte. Nach Odysseen von Suchen, Eskalationen per eMail und weiteren Zwischenfällen (es war wirklich mehr als nur haarsträubend) habe ich den Internetshop meiner Rettung gefunden. Aus Japan importiert einfach niemand. Es gibt keine europäische Version der Scheibe. Verdammtnocheinmal, Murphy hat wiedermal, zugeschlagen, eingeschlagen und das kreuzweise. (und genau so kann der mich auch gleich mal) Aber es hat nichts genutzt, eben diese Firma konnte mir dann, innert 5 Wochen (ihr wolltet nicht dabei sein, wie ich abgegangen bin, als da tatsächlich eine solch exosphärische Zahl erschien. Ich kann doch nicht 5 Wochen überlegen, ich weiss auch nicht, was die sich vorgestellt haben ô.o)
Wie ihr unschwer erkennen könnt, habe ich es doch gemacht. Ganz nach „I will survive“. Und der Höhepunkt dieser Geschichte mündet hier, und der Clue ist schon fast vorne weggenommen. Heute kam ein 20cm breites, ebenso langes und 3cm hohes Päckchen bei uns an. Mysteriöse Zeichen der Beschriftungen. Klarer Fall: Erneutes Abgehen meinerseits. Mit einer Lautstärke von 70 (was auf meiner Stereoanlage schon recht viel ist) habe ich die Gläser zum Zittern gebracht, die Tapete in den Zustand des „sich-von-den-Wänden-lösen-Wollens“ gebracht. Ein exorbitant prachtvolles Poster war dabei und im Booklet die Lyrics. (von denen ich mit meinen Kenntnissen nichtmal die Hälfte verstehen tu) Schön nicht? Manometer (haha, geil ;D), ich bin wirklich überglücklich und zugleich wahrscheinlich für die nächsten 3 Monate taub.



Adémersi, ich hoffe, es hat euch gefallen ;)

Montag, 9. März 2009

Tanz der Giganten (?)

Kurzer Zwischenrapport, es gibt demnächst noch einen weiteren Post, der schon am köcheln ist ^.~

So ist das. Man hätte es filmen sollen. Ewig auf Video bannen. Sie ewig zu binden, sie zu knechten … nein ich weiche ab … aber wirklich: Salsa-Tanz am frühen Morgen (wohlverstanden, unsererseits nach nicht nur einer, nein 2 Stunden Französisch. (Anm. d. Verf.: Die gute Frau heisst Graber … der Bösewicht von Stirb langsam 1 heisst Gruber … ich will ja nichts in die Welt stellen *rolleyes*), nicht allzu gerne gesehenes Fach …). Mit viel Enthusiasmus steht unser Sportlehrer vor uns (fast den selben Spruch hab ich in einem der ersten Einträge gebracht … déjà-vu ;)) und geleitet uns in die 2. Halle. Ein jeder Gewöhnlicher (ja, ich nehme es mir aus zu behaupten, wir seien ungewöhnlich) würde nichts Schlimmes argwöhnen. (OK, zugegeben, es ist nichts Schlimmes … aber immerhin was Fremdes) Wir treten also ein in die Halle Numero 2 und da stehen sie: Die Frauen unseres Jahrgangs. Haha, erstes Foto. Die Reaktionen. Wirklich amüsant. Aber worum es eigentlich geht … es war ja schliesslich nicht jeder anwesend: Zum zweiten Male schon üben wir mit den Frauen spontanen Salsa zu tanzen um uns auf den Kanti-Ball vorzubereiten und als „Profis“ (haha, wers glauben möchte ;D) das Tanzbein zu schwingen. Erst ein bisschen einwärmen … also eigentlich ja vor allem mal sehen, was sich unter dem anderen Geschlecht so tummelt. Niemand will zu vorderst stehen, konstantes Fröhlichsein. (Ich überdreh das Ganze ein bisschen, um die Details wirklich hervorzuheben … wir sind natürlich shcon sehr seriös, amüsant, war’s trotzdem). Ja, dann sollen wir uns paaren. ARGH! Nicht paaren paaren, sondern uns zu zweit aufstellen, weil jetzt dann der Partnertanz folgt. (Ich lache immer noch ab meinem unvorstellbar idiotischem Wortspiel … huch, wie infantil *rolleyes*). Wir stellen uns also jeweils zu zweit auf. XX mit XY. Es war ziemlich ansehnlich.

Gut ich weiss ja nicht, wie kapriziös resp abweichend ich von meiner Norm des Blogs werde, aber alles muss ja schliesslich mal ausprobiert werden: Da unser Jahrgang fast durchwegs von Schönheiten bevölkert ist, war es eine „einfache“ Aufgabe sich in Konstellation zu bringen. Je hübscher das Gegenüber wird, desto besser muss man allerdings tanzen … wohl, denkste! So wie man dann, als die ersten Berührungsängste (wir oder zumindest ich, kannte meine beiden Partnerinnen nicht ô.o) vorbei waren, in die runde geschaut hat, kam ein Grossteil der Kupplungen (mal ein taktloses Wort anstatt „Paar“ :)) mit einer Salsafigur namens „Omgkamehr“ (Gesprochen [' ɔmɠɐːmɛr] … (neinein, ich veräppele euch ;D)) einige Probleme. So auch meine Dame und ich … irgendwie war diese Drehung nicht gewollt, über, oder halt „um“ uns zu kommen. Weiss auch nicht, warum …?

Alles in Allem war es ein wirklich, ich wiederhole mich, amüsantes Erlebnis … muss man gesehen haben.

Comments erwünscht. :)

Montag, 23. Februar 2009

Heute aus dem Etymologie-Studio

Hippopoto-monstro-sesqui-p(p)ed-alio-phobie

Letztens tauchte die Frage nach der bedeutung dieses Schreckenswort auf ... was es damit auf sich hat, konnte ich mit meinen Basics griechisch und Latein herausfinden. Im Internet habe ich nichts schlaues gefunden, also siehst du hier quasi eine Premiere. Auch wenns nicht in meni Blogschema passt, lies es trotzdem ;)
  • hippopoto = hippopotamus (Gattungsname), Flusspferd
  • monstro = lat. monstrum, Monster
  • sesqui = lat. eineinhalb
  • (p)ped = lat. pes, pedis, Fuss. Das andere "p" ist nur zur "künstlichen" Verlängerung des Wortes.
  • -alio (Suffix) = lat. -alis, Veradjektivisierung
  • phobie = φόβος (also phobos), griechisch, Angst

Eigentlich bedeutet es die Angst von Flusspferden, sowie Monstra. Das ganze ist von den "Erfindern" des Wortes eher Ironisch gemeint, als irgendwie wissenschaftlich. Das Wort sollte einfach möglichst lange werden.

Sesquipedaliophobie wäre ein "angemessenes" Synonym. Sesquipedalie/sesquipedalisch bedeutet (auch im Deutschen) das Anwenden von langen Wörtern respektive schlicht "ein langes Wort".

Samstag, 21. Februar 2009

Ernüchternde Exkursion hinter die Mattscheibe

„Nicht bangen, Mann!“ (Anspielung auf einen gewissen „Thomas Mann *zwinker*), denk ich. Dämliche Züge. Elf Uhr abends, tags vor unserer Besichtigung der Schweizer Fernsehen-Studios (SF). Als absoluter geographisch-anti-orientier-fähiger Superanfänger, kontaktiere ich unseren ehrenwerten Alpha, der, betreffend SBB und der sogenannten Infrastruktur, sowieso immer an erster Stelle meiner Liste mit Notfallnummern für bizarre, für mich der Stochastik (ich hasse Word-Auto-Korrektur) anvertrauten Fällen steht, auf der neben besagtem, auch Lewis für ornithologische, oder aber Salvador für panis-ähnliche (so der ab heute von mir erkorene brottechnische Terminus tecnicus) Probleme vorhanden sind. (Und jetzt, lies den Satz erneut, damit du ihn auch verstehst ;)). Er meint, halb 1, auf Gleis 2, im schönen Lenzburg. Na gut, wenn er das sagt …


Nächster Tag. Entgegen aller meiner Erwartungen und Erfahrungen, die ich bei Reisen Richtung Zuricum schon gesammelt habe, treffe ich Alpha wie besprochen am Bahnhof … dafür Fehl jemand anders. Wo bitte schön ist Michael A. Jackson? Nicht in Aarau, wie uns jemand unserer Klasse mitteilt, auch nicht bei uns, die wir auf den Rest warten, klein-Akira und Alpha. Tja … Michael wieder *rolleyes*.

Als man dann schliesslich im Zug hockt, da rufen wir ihm an. Das Beste, was Michael A. Jackson einfällt ist „Ahja? Heute?“ … Lachen, knaus’scher Applaus, Scherzen. Unsere Klasse ist toll. Während der ganzen Reise lotsen wir ihn von irgendwo nach Zürich, damit er möglichst wenig verpasst beziehungsweise verpassen wird. Nach etwa einer Stunde trifft man dann im Empfang des Betriebes ein. Eine werte Frau (hier unter dem Allonym (cooles Wort. Erstens kennt es Word nicht. Zweitens tönts recht komisch. Aber ich erspar euch jetzt für einmal das Nachschlagen: Es heisst dasselbe wie „Pseudonym“. _Allo_ kommt vom griechischen „ein anderer“) Madam Heg (heg, griechisch, heisst soviel wie führen oder vorangehen. (Vielleicht kennt jemand den Ausdruck Hegemonie?) Ihr seht, ich hab’s heute nicht nur mit den Klammern, sondern heute hab ich noch ein persönliches Scharmützel mit der griechischen Sprache ;)) eilt uns gleich vorneweg, das „Schitli“ anzuziehen und mitzukommen. Auch später habe ich bemerkt, wie wunderbar faszinieren diese ominöse Dame immer im Stechschritt durch die Hallen marschierte und dabei einen Zahn drauf hat, etwa so, wie wenn ein gewisser Dozent uns etwas erklärt … Ya, es war interessant, frappant und exorbitant, eklatant und natürlich hochbrisant, sowie sehr rasant. (Das war jetzt eine geschickte Anlehnung an einen Dä-Song. Ein, ich nenns mal „Hexakolon“. Interessant: Mme Heg hat wirklich viel über das Schweizer Fernsehen gewusst. Dass die Böden der Studios alle paar Sendungen neu gestrichen werden, dass die Stromkosten pro Monat ca. 1.5 Mio. CHF ausmachen oder dass Deal or No Deal gleich 3mal am Tag gedreht wird war wirklich interessant. Frappant war es, weil alles eigentlich ziemlich anders war, als wir es uns vorgestellt hatten. (Ok, vielleicht war es ja nur bei mir so), aber die Aufnahmeräume waren zum Beispiel viel, um nicht zu sagen gigantisch viel, kleiner als erwartet. Wie dem auch sei, es hatte exorbitante Sääle (wisst ihr, was doof ist? Der Plural von Saal hat nur 1 ä. Danke an unsere Sprachkonventionen …), sowie Appläuse (nein, natürlich nicht „-läuse, sondern „-lause“) und einen geschniegelten Roman Kilchsberger. - Ich lass es jetzt mal, zu den letzten 3 Begriffen etwas zu sagen, weil sie eigentlich selbsterklärend sind … es ging mir mehr ums Hexakolon ;))

Was von den Studios (Danke! Danke liebe Sprach-Entwickler, dass ihr mir einen so beschränkten Wortschatz der deutschen Sprache geliefert habt, dass ich schon zum dritten Mal, ZUM DRITTEN MAL, das Wort Studio benutzen musste!) wirklich noch cool war, war die Besichtigung der Arena (Für die, die nicht wissen, was das ist: http://www.sf.tv/sf1/arena/index.php). Meiro-Man und ich haben uns da, ins geheim, als die anderen schon disloziert (also, ich könnte auch im Editor schreiben, der versteht meine Wörter auch nicht … *rolleyes*) waren, eine heisse Debatte über das Thema „Nichts und wieder nichts! Wieder zugeschlagen?“ geliefert und sind einander schon vom Anfang der Sendung in die Haare gekommen, wie es ja so üblich ist, in der Arena. Hier ein Dankeschön an Herrn Knüssel/Knausli/K/Knacki (also den Namen hat er mir ja selber vorgeschlagen ;D), der uns in der Rhetorik ja so stark geschult hat.


Und so weiter und so fort, wir gehen zum Schluss des Tages noch Deal or No Deal (http://www.sf.tv/sf1/dealornodeal/index.php) live zuschauen. Ich persönlich mag die Sendung nicht besonders, aber live ist es bestimmt was anderes. Wir füllen also die Halle, die „Infocom“ jedenfalls die hintersten zwei Reihen. WarmUpMan begrüsst uns und echauffiert uns in physikalischem Sinne mit seinem Frechen Humor und einigermassen guten Rednertalent. Etliche Minuten später kommen die überaus sagenumwobenen Money-Girls hereinmarschiert unter einem Applaus, der unserer würdig war. (Als „professionelle Klasse für innen- und aussenhandflächen Applaus, Akklamationen, sowie jegliche Art Standing Ovations“ (na, wie hab ich das formuliert? :D) war das natürlich eine Sendung, wie massgeschneidert für uns.) Auch Roman Kilchsberger war zum Anfassen nah und brachte wie üblich seine Witzchen und unterhielt das Publikum mässig bis gut, wobei ich sagen muss, dass er in den Pausen zwischen den Takes wirklich zum Multientertainer wurde und ziemlich abging. Die diesmalige Kandidatin hatte äusserstes Pech. Verfolgt von einem mir nur allzu gut gekannten Murphy-Kalkül hatte sie keine Chance und holte schlussement noch ungefähr 2 Kilo Franken nach Hause. Nebenbei noch zu Erwähnen wäre Folgendes: Üblich bei der Sendung ist es, dass man, bei einer Deal-Entscheidung aus dem Publikum reinrufen darf, um dem Absolventen eine Hilfe zu bieten. (gut Hilfe ist falsch, eher Influenz, haha!) Wir, oder jedenfalls einige von uns, haben das dann schamlos ausgenutzt und … bla … tut nichts zur Sache, ich komme auf den Punkt: Unser lieber Herr Salvador konnte es dann nicht lassen, eine unerkannte Gratisschleichwerbung unterzubringen, in dem er zweimal (!!!) anstatt „Deal“ oder „No Deal“ eines unserer obersten Güter Namen reinwarf: „Brot!“, schallte es an mein Ohr …


Ende in Ende haben wir dann unseren Zug verpasst, was aber auch nicht weiter schlimm war. Wir übten unsere Indulgenz an Roman, da er ja gerne ein wenig länger rhabarbert. Ya, wir sind dann langsam aber sicher zurück aufgebrochen und eingestiegen. Die Rückreise war äusserst amüsant. Darauf will ich aber nicht weiter eingehen, da es unrekonstruierabel (kA der Existenz dieses Wortes. Es gibt zu wenige Wörter …) ist und ich das Andenken daran nicht verfälschen will.


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Zum Schluss noch, liebe Infcömlerinnen, liebe Infcömler, ich muss sagen, ihr seid wirklich obergenial und etwas vom coolsten, das mir passiert ist. Ich mag jeden von euch, weil wir, jeder als Individuum, zu einem einzigartigen Komplex zusammenpasst. Nous sommes Infocom, plein de Energie! ~