Posts mit dem Label Ferien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ferien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 24. Juli 2009

Über von hier nach entfernteren Ortes.


„Der schlechte Blogger erlebt etwas, lügt etwas dazu, und schreibt es hernieder. Der durchschnittliche Blogger richtet seine Erlebnisse so, dass er nicht lügen muss, diese aber trotzdem spannend bleiben, und schreibt sie hernieder. Der gute Blogger lässt seine Erlebnisse vom Umfeld richten, dass er nicht zu lügen braucht, diese aber trotzdem interessant bleiben, und schreibt sie hernieder.“ – Berühmter Blogger.


So gut wird er nicht gewesen sein, wenn er einen solchen Stil hat, wie es dort steht *rolleyes*.

¨


Aber: Es. Ist. Unglaublich. In was bin ich da reingeraten? Der Hölle Fanfaren ertönen, die Hörner der Daimonen erschüttern meiner Brust Gebeine, die Erde bebt, die Qualen des Universums, das unsterbliche Konstrukt des Bösen. (Auch das könnte des Sophokles Feder entsprungen sein; Ödipus, was hast du angerichtet?)

Aber wie kommt das Ganze?

„Am schmerzlichsten sind jene Qualen, die man frei sich selbst erschuf“ – Ödipus Rex, 1230f

(Jetzt aber weg von diesem); aber ja, da kann ich nur beipflichten.

Was hat klein-Akira gemacht, dass er in einer solch Trunkenheit des Leidens sich befindet?

Es. Ist. Unglaublich. Wie wir ja wissen, gibt es nicht lange nach den Ferien, diesen ätzenden Triathlon respektive die Seeüberquerung. Tja, da ich ein nicht gerade miserabler, aber doch vielleicht annehmbar ungeschickter Schwimmer und eher Hobbyplantscher bin, habe ich mich schon mal nicht für die Seeüberquerung beworben. Beim Triathlon konnte ich mich ebenfalls vom Schwimmen freimogeln. Geschickt, das schon, aber das Velofahren (für unsere Deutschen: Velo = Fahrrad) und herumrennen ist ja schliesslich auch nicht ohne. Und weil ich die Challenge liebe und mir die Ereignisse für einen Blog herrichten lassen wollte, loste ich um mein Leben: Von oben bis unten (siehe Bild) wurden die Nachbardörfer im Umkreis von 5km nummeriert und den Rest hat random.org erledigt. Meine Angstorte warten natürlich klar die äusseren Bezirke aber ich hatte keine Wahl. Was kam raus? Die selbe Zahl, die ich gestern beim Kinoplatz hatte (wie sich Lewis noch erinnern wird): Die Nummer 10. Nicht schlecht, da kann man stupide dem Bach entlang fahren; alles gerade aus … so, alles bereit, ich sattelte mein Drahtesel und trampte los. Aber welch Misere erwartete mich, ganz ohne Karte, Kompass oder Navigationsgerät ich mich in dies frevelhafte Abenteuer zu stürzen versuchte. Am Anfang alles aber noch super: Mit Green Day in den Ohren, einem motivierendem Song komme ich schnell vorwärts, ich rase förmlich (jedenfalls für meine (vielleicht ein wenig bescheidenen, aber dennoch) Verhältnisse) die Strasse entlang. Die minimale Steigung macht mir aber spätestens nach 2km zu schaffen, nein Scherz, bis nach Boniswil hab ichs noch gepackt. Jedenfalls fast. Da ich den Feldern entlang fuhr, musste ich nachher noch hochtrampen, was auch einem durchtrainierten Oberbikerguru in die Beine gegangen wäre. Haha, man ist da.


Um meine orientier-technischen Fähigkeiten (in denen ich relativ miserabel bin) ein wenig zu trainieren, habe ich mir vor der Abfahrt einige Strasse von Boniswil gemerkt, ebenso die „Landkarte“ dazu und diese versucht zu finden. Nach zehn bis 20 Minuten effizientem mehr Durchstreifen also punktuellem Suchen, bin ich dann an meine Mühlemattstr., Föhrenweg und Falkenweg gekommen … aber siehe da, der Himmel färbt sich schwarz, nicht etwa wegen einer periselenen Katastrophe oder anderem, nein, es ward regnerisch. Ich, klug genug einen Regenschutz mitzunehmen, klug genug ihn nicht anzuziehen. Ich dachte mir, dass das schon reichen würde. Also fährt man los. In den Ohren trällert eine Carmina Burana ähnliche Apokalypsenmelodie, während ich dem absoluten Untergang aller Ultimata des Petrus entgegenreite, oder respektive „fahre“; Schmerz in den Beinen aber dennoch am weitertrampen als ob „des Teufels Grossmutter auf Stelzen“ hinter mir her gewesen wäre, von oben her ist’s am donnern, nichts Gutes verheissend, und plötzlich beginnt es zu regnen, dass es eine wahre Freude ist (man möge hier bitte, bitte die Ambiguität des Satzes sehen). Zu allem Unglück habe ich das Gefühl, dass ich nicht nur auf dem Hinweg, nein, auch jetzt auf dem Rückweg ein Gefälle habe, das gegen mich arbeitet; man sieht, die ganze Natur, die moderne Physik nach Einstein, absolut alles widerstrebt sich gegen mir, obzwar ich nichts böses im Schilde führte, da scheint auch gar nichts von gnädigem Agapismus vorhanden gewesen zu sein, nein, eher Agapissmus ;)



Wuuüää.


Eine gute Dreiviertelstunde hat der ganze Spass gedauert, morgen geh ich wieder, und ich werde diese Zeit unterbieten. Zudem hoffe ich natürlich, dass es nicht regnen wird und wer weiss, vielleicht gibt’s morgen auch keine Erdbeben oder andere grässliche Dinge, die mir die Anfahrt erschweren könnten.

Ich hab mal gerechnet, es waren wohl ungefähr 10km und ich muss sagen, es geht schon. Ich habe wohl schon einen rechten Kopf (also ein sogenannter „Grend“) gemacht, als ich wieder zu Hause war, aber nach einer kalten Dusche war auch alles wieder besser.



Falls irgendjemand auch mal mitkommen will, soll sich melden unter www.täglichvonmirnachboniswilmitdemvelo.ch … haha, ich freu mich ;-)


Bis dann und falls du die Exaggerations nicht verstanden hast, dann hast du wohl in deinem Leben irgendwas Grundlegendes über Ironie nicht mitgekriegt, ^__^


Akira.



Wirkliches P.S.: Ich entschuldige mich bei allen, denen der „epische Drama-Stil“ nicht gefallen hat. Ich weiss auch nicht, mir hat er’s noch angetan. Aber das flaut auch wieder ab und schreib wieder schwierige Wörter, das hat alles seine Phasen.



~~~~~~~~



P.P.S.: So, manchmal ergibt es sich, dass man verdammtnochmals 4 Wochen Blogflaute hat, dann aber gleich mehrere hintereinander. Also; ich war heute wieder in dem Dorf-das-nicht-genannt-werden-darf. Heute mit einer sagenhaften Zeitverbesserung von 7min. Aber heute war auch das Wetter schön, die Steigung nicht so krass und ich habe diesen vermaledeiten (haha, was für ein Wort ;)) Föhrenweg auf Anhieb gefunden. Dafür bin ich dann noch einmal die XY_Strasse raufgerast, nur blöd, dass ich kurz vor dem Zenit, also oben, leer ging, und fast absteigen musste. Danach kam ich zum sogenannten Ried(…?)weg, von dem ich wusste, dass er wieder in meine Richtung führte. Also nochmals zurück, Föhrenweg, unten durch, mit vollem Garacho (gibt’s dieses Wort nicht? Word jedenfalls ist damit überfordert) wieder hoch und dann Ablenkung, einem sich im Hadron-Collider befindenden Teilchen gleich, nach rechts, Riedweg eingebaht, 600 Mio. Kollisionen, nein, falsch, keine einzige, und BAM! DURCHGESTARTET! Ich muss anmerken, dass man das schon gesehen haben muss, ansonsten kann man sich das schlecht vorstellen … war schon cool … bis auf das, was dann folgte: Aus irgendwelchen, unerfindlichen, oberunglücklichen Gründen landete ich auf einem Feldweg, einem Feldweg. Es. Ist. Unglaublich. Keine Ahnung wie, aber ich musste über „Stock und Stein“ à la Globi rattern und meinem Velo tat das wohl gar nichts zum Wohle. Bei jeder blöden Abzweigung musste ich teichoskopisch aufstehen, weil diese riesigen Maise so hoch waren, dass ich nichts sah und einmal beinahe unter die Räder, oder was auch immer, eines Traktors gekommen wäre.


Und weißt du, wann ich morgen gehe? Um halb 10 … morgens! Der Grund, weil mir der Coiffeur absolut keinen anderen Termin geben konnte, als Samstagmorgen zu gar bestialischer Zeit. Gut, wenn das so ist, geh ich gleich nachher, wenn alle (, die so gerne schlafen wie ich) noch schlafen, der Zugslinie entlang, jedenfalls mehr oder minder, nach Boniswil.


Bis dann :-)

Mittwoch, 1. Juli 2009

Am Anschlag alles

Erstmal stellt sich schon das erste Problem über wegen dem Titel. Ich möchte gerne einen Genitiv von dem infiniten Partikel alles machen; insgesamt heisst es etwa „am Anschlag von allem stehen“ … jedoch ist das doof, weil es halt ein Dativ ist und nicht ein cooler Genitiv.

Die letzten 2 Wochen waren wohl die heftigsten, nervzehrendsten und, wenn ich es mal so nennen darf, stressigsten Tage meiner eigentlich bisher ziemlich tollen Kanti-Zeit. Ich schildere mal die letzten beiden Tage, unglaublich, unfassbar:


Montag

Glücklicherweise hat man am Dienstag zusammen mit Anyves einen coolen Vortrag. Ebenso in der ach so begehrten Sprache Englisch bei dem wohl coolsten und klarsten strukturiertesten Lehrer … ja, das macht das Leben angenehm …*rolleyes*. Am Montag Nachmittag hat man ja eigentlich einen Freien; aber nein, man hat halt eben nicht: Man arbeiten tut, bis zum kollektiven den Bach rauf- und runterkriechen vor lauter Ex- sowie Implosionsphasen des eigenen Verstandes respektive der Geduld. Close to the edge, close to the end, down riverside by the corner … see how it’s castifiying, I get down, I get down. So würde ich das interpretieren. Und ja, castifying ist mein Lieblings- anglizistischer Neologismus, den ich als Synektoche alles (wieder der Genitiv) verwende (eine Art wie „der Keks“, den ich ja fast überstrapazieren tu) und mit dem ich epische Zeiten einläuten kann, ähnlich unserem lieben Gorbi, der zwar nur das Ende eines Krieges herbeigeklingelt (wie es unser Mathematiker sagen würde), jedoch dafür einen Friedensnobelpreis bekommen hat, und ich nicht, was mein inneres Antlitz schon um einige Grade betrübt, obwohl ich ja kein Mensch bin, der Zitronensaft in der Aorta pumpt. Dein Gesicht ist entgleist!


Montag gibt fast nichts her irgendwie. Yedenfalls wars recht mühsam, ich kam abends, am Anschlag, nach Hause und, nein, bin nicht schlafen gegangen, ich habe an dem vermaledeiten Podcast gearbeitet. Es. Ist. Unglaublich. Aber Dienstag: Zu guter Erst kommt das Fach, dem wohl am meisten ein Blog gewidmet wurde: Gymnastics. Warum, warum, warum, muss man am letzten „normalen“ Schultag Schwimmen gehen. Warum hat Falleriah da den 38er nehmen können. Warum ist es verdammtnocheinmal so früh am Morgen, dass klein-Akira eine dumme S9 früher nehmen muss?! Unser ambitionierte und vor allem uns motivierende Sportlehrer steht vor uns. Ein Vorher-Nachher-Bild hätte man machen sollten als unsere Gesichter entgleisten, als er uns die Hiobs-Botschaft überbrachte: 500m schwimmen. Ich glaube, dieses Schauspiel bedarf nicht weiterer genauer Ausführungen, es war schrecklich, es war eine absolute Katastrophe. Mein Gott, du kannst dir vorstellen, dass ich schon einen halben kataraktartigen Kollaps hatte, bevor ich nur im Wasser (das allerdings, zu meiner Verteidigung, sehr kalt war) war. Nun gut, in einer, vielleicht, unterdurchschnittlichen Zeit, kommt man doch auf den anderen Seiten des Beckens jeweils an und legt diesen halben Kilometer zurück. Üüüüä.

Dann, ja, kommt irgendwann, nach einer unglaublichen restlichen Turnstunde, unser Englischvortrag über das querulante Thema Eastern. Wer mehr darüber erfahren möchte, soll doch mal wikipediasieren oder any Yves fragen ;) Alles in allem ist es gut gelaufen … ya, sogar sehr gut, wir waren, wenn ich richtig entsinne sogar die Besten … böse Zungen höre ich rufen, dass es Willkür sei: Aber ich strecke dir meine Zunge heraus, mir kackegal, ich freu mich über die Note!

Rest vom Tag (Anm. d. Verf.: Es ist erst 12.30) isst man zu Mittag (also man schnabuliert respektive mangiert) … und nimmt Podcast auf.

Der S9 Michi, exMichael Jackson (Rest in Peace) oder wie man ihn auch immer nennen will, Jojo Jo, Junkey Ape, Mr Bird oder einfach Lewis und ich besetzen den Studienraum mit Aufnahme-Racket (by Switchinfra) und PCs. Meine Güte war das eine Zangengeburt … hat sich aber hoch zwei gelohnt, Alpha hat gelacht: Herr S. war der absolute Obergag, bei dem einfach kein, nicht absolut herz- und lungenloser Mensch, nicht lachen kann. Ich konnte meine Energie an einem Zitat, das mit Carl Orffs Carmina Burana hinterlegt worden war (ich mein, mit dieser Stelle „O fortuna“ läuft es jedem kalt und warm den Rücken runter) auslassen und hatte meinen heiden Spass dabei. Alles in allem eine heisse Sache, bis Jo los musste und S9 und ich kurz darauf rausgeschickt wurden (von wem wohl? Und vor allem: Auf welche Weise wohl? ;)), weil man ja schliesslich nicht in der Schule übernachten kann. *rolleyes*. Das Leben ist zu kurz zum sich aufregen, so haben wir noch schnell Klaus Mann von den Toten beschwört und wieder die Fortuna laufen lassen und sind dann nach Hause gekrochenneiScherz: Mit Michael Jackson bin ich, so weit ich weiss, noch nie an den Bahnhof gelaufen … wie haben immer Stress. Üüüüää.


So, jetzt kommt er, der Mittwoch:

Früh morgens (Muahahaha, um 10.10, obersuper, endlich mal ausschlafen, juchee!) trifft man sich zum Abteilungstag. So eine Art Schulreise für uns Studenten. Oh du Fröhlich. Man fährt mit WSB in einem ohrenbetäubenden Lärm, als ob die Kannibalenleichen persönlich dabei gewesen wären. Man fährt in den sogenannten Waldseilgarten in RXXXhof, oder so. Die so unfassbaren Seilkonstruktionen, in luftigen Höhen hängend, könnte man als schwindelerregend bezeichnen. Doch klein-Akira ist ja nicht klein sonder teh sensei, ultimativ und furchtlos, dem Unfassbaren gleich; so kann ich vor nichts den Schwanz einziehen (mon Dieu ist das eine selten-dämliche Redewendung …). Ich begebe mich mit (wohl schwindelfreien) Knüssel und Klassenkollegium in die Hängenden Gärten von Neu-Babylon … lol. Es war absolut nicht heftig und schlimm, nach 2 Parcours waren wir bei Level 6, Finale, man macht einen Running-Through und man hats hinter sich. Ich frag mich, wer sich bei der „demokratischen“ Abstimmung für diese Reisedestination gemeldet hat *rolleyes*. Nuja, immerhin besser als Alpamare.

Anstrengend war die Rückreise von diesem Spielplatz in den Bäumen zum Bahnhof. Alles bergab, aber ohne zu Trinken, in der blanken Sonne ausgesetzt, wie einen vor dem verdursten stehende Karawane in irgendeiner depressiven Dystrophie. Was solls, wir habens dann doch geschafft, wir sind ja schliesslich nicht von irgendwie, sondern DIE Infcömler. Unterwegs haben Salvador und ich fast eine neue Heterodoxie (wer das Wort Häresie noch kennt … ist dasselbe) … Neolinguismus nennen wir das Phänomen. Es basiert quasi auf einem exaggerierten Niveau des Neologismus. Das Buch, wo alles beschrieben wird, wird „Dr. Dalis Einführung in den Neolinguismus in der deutschen Sprache auf der Basis definierter Neologismen der Neuzeit aus verschiedenen Sprachen und Stefan’s“ heissen, dessen Autoren halt Salvador und ich sind. Als kurze Zusammenfassung kann man sagen, dass man halt die Sprache insoweit vereinfacht, dass es nur noch regelmässige Verben gibt. Ich esse = Ich mangiere, ich trinke = ich buviere. Das Trinken ist das Buvinat, das Essen das Manginat. Der Essraum ist das Manginatorium der Trinkraum das Buvinatorium. Der Clou ist, dass man auf Basis von drei verschiedenen Suffixen, nämlich –iren (Verb), -at (Nomen) und –orium (Raum) aufbauen kann und dabei sogar noch mehr Möglichkeiten entstehen, wie z.B. der Trinkraum, was im Deutschen leider schon ein Kompositum ist. Üüüüüäää.

Nach wie erwähnter, langer Wanderung, kommt man am See an. Die ersten gehen gleich ins Wasser, ich zögere noch; immer diese doofe Kälte, doofes Seewasser. Mist. Morice. „Dank“ ihm und Falleria werde ich dann halt doch noch geplanscht (wenn man das denn im Passiv benutzen kann). Naja, schaden tuts ja sicher nicht … hoff ich zumindest. Den Rest des Abends verbringt man mit einer erneuten Runde (nach dem Park) „hängen“, wobei dies schnell zu einem intensiven (v.a. Knüssel ist hier positiv hervorzuheben) Sportereignis eskalierte. Es war furchtbar spassig, wirklich, unsere Klass ist halt so obertoll, dass sogar Volleyball (!!!) Spass macht. Ist das nicht unglaublich? Ungeheuer? Haha.

Habe ich etwas vergessen?


Das Problem ist, dass ich nicht mehr wirklich weiss, was alles war … und ja, in diesen Gärten hängen fördert ja nicht gerade die soziale Interaktion. ;)



Ich danke für die Aufmerksamkeit und zum Schluss noch dies:

Leider muss ich mich schon zum zweiten Mal in der Blogexistenzzeit von ein paar Leuten verabschieden :(

Näkemiin, auch Blogbesucher in, Andii, zukünftige Spanischlerin, Fallierah, wohl ebenfalls und Mr K., USA-Man, werden für ein Jahr im Ausland sein. 2 von ihnen kommen zurück zu uns, die anderen eine Klasse runter … Ich wünsche euch einen wunderschönen, mit ganz viel coolen Erinnerungen und Erlebnissen, und auf dass ihr wieder unbeschadet zurückkommt, man bleibt in Kontakt, hier, im Messenger oder sonst wo … machts Gut \(^___^)~


Und ebenfalls, wie letztes Mal, geht auch wieder jemand … lieber Mr. F, ich wünsch dir viel Erfolg, was immer du machen wirst; aber du wirst deinen Weg finden, da bin ich überzeugt! Bis dann \(^___^)~


Und dem ganzen Rest, der jetzt dann Ferien hat, noch nicht hat, nie haben wird, immer arbeiten muss oder einfach mal Blauen macht; all den Leuten die das lesen oder erzählt bekommen oder halt einfach huminieren, denen wünsche ich absolut schöne 5 Wochen und auf einen etwaigen Besuch hier, meine Ferien geben sicher wieder einen oder mehr Blogs her, bis dann

See ya!

Freitag, 17. April 2009

Eine unbequeme Wahrheit Meinung


So ist das. Es ist unglaublich. Ja, gar eine absolute Katastrophe, wie ich gerne zu sagen pflege. Es sind verdammtnochmals Ferien und sie kommen mir schon nach dem 4 Tage zum Hals und den Ohren raus. Ist denn das die Möglichkeit? Sind diese wunderbaren Wochen der absoluten Freiheit von jeglicher (ok, „fast“ jeglicher) Arbeit und Mühe nur ein Konstrukt des Bösen, das sich wahrscheinlich zur finalen Resolution noch auf eine Fusion mit dem ominösen Baron der Langeweile und des Überdrusses (yeah, genau den mein ich!) eingelassen hat, um die ärmsten aller armen Sklaven der … ähm … um uns zu … ähm … langeweilen … ?

Nein, ganz so schlimm ist es nicht … aber immerhin. Ich schildere mal meine Lage: Wochenende als Absolution der Schule ist gerade noch in Ordnung. Ich mein, an das habe ich mich/hat man sich ja gewöhnt (respektive … gewöhnen müssen … (haha, „nei Scherz“, so schlemm esches ned *rolleyes*)) Dann kommt Montag. Ostermontag um exakt zu sein. Supa, da sind noch alle anwesend, so weit so gut. Aber dann … Dienstag (heute): Dead Trousers. (Veranschaulichung wie deutsche Sprichwörter auf Englisch total behämmert tönen …) Die einen haben Praktika, die anderen sind in Lagern, von drei Vierteln der Klasse hör ich gar nichts und mein seener Kollegium macht gerade Einläufe oder tötet Bäume. Darn, mein gesamtes soziales Umfeld ist also betroffen, inklusive meiner Eltern. Akira alleine zu Hause. Als Infcömler … oder besser Infocömler (das ist jetzt schon in die Geschichte eingegangen …) fällt es mir schwer, nicht einfach eine kontinuierliche Dauer-PC-Sitzung zu machen … Ich verrate euch mal, was ich heute gemacht habe: Einen Eistee! Meine Substanz lag so was von brach, dass ich einen dämlichen Pulvereistee in kaltem Wasser löste und ihn dann trank … wie weit können Menschen gehen? Es ist unfassbar.

Aber genug des Chlönens. Ich will auch konstruktive Verbesserungsvorschläge in dieser einseitigen Welt der Feriengeniesser einbringen. Erstmal muss ich gestehen, dass ich ein radikaler, fundamentalistischer und freidenkender Langschläfer bin. Einmal bis um 10, einmal bis um 11, einmal bis um 12. Was gibt es schöneres, als einfach nichts zu tun? Genau, beim Nichtstun auch noch zu schlafen. Also bring ich das in meinen weltbewegenden (oder besser „weltverändernden“) Ferienerneuerungsplan ein und bestimme ab sofort: Anstatt 2 Wochen Frühlingsferien, 4 Wochen nur nachmittags Schule! … ich hör euch schon ächzen. Nachmittags? Ist man noch ganz beim Tost? Ja, „I am (-Shampoo)“, „yes, we can“. Ich denke, dass man schon etwa zweimal im Jahr eine längere Ganztagsferienperiode machen kann, für die, die sie auch wirklich benützen. Wenn man in die Ferien geht, also schwimmen, shoppen oder einfach der Sonne nach, dann ist das in Ordnung. Wenn man arbeiten geht, um sich das Studium zu verdienen, dann ist das in Ordnung. (Wobei ich da schon anmerken muss: Das könnte man auch in den freien Morgen der speziellen Ferien machen). Wenn man einfach etwas unternehmen tut, dann ist das in Ordnung. Aber wenn man nur vor dem PC sitzen tut, und nichts anderes als David Copperfield beim Sich Zersägen zuschaut (was ich heute auch gemacht habe … ist recht faszinierend ;)) oder andere Spässe wie diesen machen muss, dann ist das nicht in Ordnung. Ferien sind ja schliesslich zur Erholung da und nicht zum faden „herumhängen-bis-man-schwarz-wird“ … oder besser: sich noch besaufen, damit man blau wird. (den konnt’ ich mir jetzt net verkneifen, sorry)

Alles Mist. Natürlich ist es nicht so extrem. Natürlich habe ich auch gerne Ferien und machen manchmal gerne einen ganzen lieben langen Tag einfach nichts … Ich möchte aber euch, die ihr als kleine Schar meinen Blog regelmässig(er als andere) lest, eines ans Herz legen: Wenn Du auch nur „nichts“ machst, dann ändere das und unternimm etwas. (Outtake: Ich zum Beispiel habe heute nicht nur David Copperfield geschaut, sondern auch „Criss Angel“, der hat auch coole Tricks drauf (siehe Youtube (à propos Youtube: War jemand am 1. April da on? Das war ganz witzig: Alle Videos waren gespiegelt und auf dem Kopf … hab mir fast den Kopf ausgekugelt (auch wenn der Kopf eigentlich kein Kugelgelenk ist, kann man das durchaus machen (Grüsse an Salvad(or)))))) Ich zum Beispiel lasse diese Niederlage gegen den werten Baron der Langeweile nicht so auf mir sitzen und werde mir ein so tolles Programm organisieren, dass es den lieben Monsieur gleich in die Stratosphäre (das ist die zweite Schicht der Erdatmosphäre, wir sind in der Troposphäre, also ganz unten) pusten wird. Ja genau!

… und wenn irgendwer von euch Lesern zu Hause ist und mir helfen will, dann kontaktiere er mich und möge was mit mir unternehmen ;) (sofern man in meinem bescheidenen A-Wellen-Raum einen Ort ausmachen kann, an dem man sich treffen kann)

Nachtrag: OK, es wurde vergessen, den Blog schon am Dienstag hochzuladen. Mein ehrenwerter eidgenössisch diplomierter Gango und Bimbo hat es leider vergessen, ich werde ihn tadeln.

Ich hab am Mittwoch, und Donnsterag schon viel erlebt, (hab Alpha besucht, hab Dan Brown besucht, hatten BandProbe) und somit schon eine erste Salve der Vergeltung, ja eine Kanonade der Retourkutschen an den ollen Monsieur d’ennui vorgebracht. Danke an euch beide, und I look forward to weitere tolle Unternehmungen.

Adémersi!


wirkliches P.S:Der Titel ist eine Anspielung auf Al Gores unbequeme Wahrheit.


Freitag, 23. Januar 2009

Von vor 2 Wochen

Every day the same procedure…
… genau, wie man es vom einem, einem zum grölen bringenden, idiotischem Buttler zu Silvester kennt, hatte ich auch heute (haha, nein, das war schon vor 2 Wochen) wieder einmal das wunderbare Vergnügen, eine superschöne und überaus bereichernde Zugsodysse im herrlich frischen Seetal, hoch bis Ithaka beziehungsweise Aarau zu unternehmen … haha (ok, ich übertreibe jetzt natürlich ein „Bisschen“.)
Mr. Fielmann und ich marschieren, wie wir es jeden Montag und Mittwoch Morgen tun, in einem nicht allzu gemächlichen Tempo zum Hauptbahnhof (gibt ja (Vorläufig *rolleyes*) nur einen. Wie so oft, sind wir genau auf die Sekunde, dass wir ja nicht in der Kälte warten müssen. (Kritiker mögen jetzt ja behaupten, dass wir spät dran sind; wir nennen es pure Perfektion ;)) Aber heute; heute war’s einmal (ok, wenn’s ja nur einmal wäre *rolleyes*) ganz anders. Als man an der Station ankommt, hört man sogleich die liebliche Stimme der SBB-Stimme: „Blabla, und ja, der Zug hat 15min Verspätung, bla, bitten um Verständnis“ … also das Verständnis konnte sie sich ja gleich an den Hut stecken/schmieren/pflanzen: Ein unzufriedenes Raunen geht durch die Menge. (Man beachte: bei einer Bellowzero-Temperatur von ungerade 7, ist’s freilich nicht lustig da draussen). Wir bleiben also da. Die Minuten verstreichen. Plötzlich, nach 10min: Unheil naht. Die Frau meldet sich wieder. Ich mochte gar nicht hinhören, aber unwillkürlich klang es trotzdem an meine Ohren: Der Zug kommt nicht, benützen sie doch bitte den Internet Explorer nächsten Zug. Eine spürbare Welle von „Stfukthxbaikackb00n“ ging durch die Reihen. Uns erst 10min warten lassen, dann erst sagen, dass dieser Scheiss-Zug nicht kommt. Gehen wir halt wieder nach Hause, nächster Zug in 20min. Jah, ich hab die Latein-Hausaufgaben sowieso noch nicht ganz erledigt …
07.34 Uhr kommt Mr Fielmann bei mir vorbei. Warum so früh (der Zug rollt ’46)? Ganz einfach: Er habe im Internet (mit FireFox) gesehen, dass der nächste Zug auch Verspätung habe. Vielleicht ist ja irgendeine dämliche Kuh auf das Gleis gestanden, und als dann der Zug zu schnell kam gab es … es … nuja, jetzt fehlen mir die Worte … unglaublich ;) Nein, wir rennen also los, damit wir es noch auf den ’40er schaffen. Bahnhof kommt in Sicht, Gleis 1 und 2 voll. Voll mit was? Kühen natürlich. Wir gehen also zum Gleis anstatt zur Bushaltestelle und wollen in unseren Lenzburger einsteigen. Verdammtnochmal, da kommt ein Bahnangestellter aus dem Zug und tut uns darauf hinweisen, dass dieser Zug jetzt „umgegleist“ (von Gleis 1 auf 2 gebracht wird) und der andere später komme … also langsam beginnt es mich zu ärgern. Den Rest gibt’s mir dann, als wir zum Bus wollen, der uns jedoch vor unserer kalten Nase davondüst. Buschauffeure haben schon etwas Teuflisches an sich …
Ja, zurück am Bahnhof (dieser Blogpost wird langsam aber sicher zur psychischen total Strapse, äääh, Strapaze; immer Bahnhof, Zug, Bahnhof, Bahnhof, und irgendwelche Dinge, die schief laufen ;D) teilt uns die SBB-Frau freundlich mit, dass der nächste Zug um die 7min Verzug haben wird. Glücklicherweise (also den Sarkasmus hört man langsam aber sicher heraus) kommt er ganze 11min zu spät, was uns den Anschlusszug nach Aarau versaut … exactément um _1_ Minute. So macht das doch Spass. :D
Als ich dann, irgendwann einmal in der Schule ankomme, habe ich nicht nur Latein in der ersten, sondern auch die Hälfte der Wirtschaft verpasst. Ein Hoch auf die SBB und dem Chondemetzger (An dieser Stelle möchte ich noch ein Danke an Herrn Alpha aussprechen)


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Yuya, ich mag Wörter mit vielen Ypsilons drin und freue mich auf die Ferien.
Ich freute (Konjunktiv) mich auf Kommentare.
Und ja, bald gleich nochmals vorbeikucken hier; falls ichs nicht vergesse (und ich vergesse es nicht ;)), kommt hier noch eine kleine „Überraschung“.


Und noch nebenbei: Ich wünsch euch zwei Damen alles Gute. Ich bin überzeugt, ihr werdet euren Weg finden und eine feisse Sache aus eurem weiteren Weg machen. Bis irgendwanneinmal (^_^)/~

Und euch, die ihr eure (wow, so ein Satz wollte ich schon immer machen, 4 Pronomina hintereinander) Ferien von heute an geniessen könnt, wünsche ich alles Schöne und bis in 2 Wochen respektive vorher nochmals im MSN oder hier, auf akira-sensei.blogpost.com ;-)
See ya