Mittwoch, 18. März 2009

Und er brach wieder aus

Heute sollte man meine Meinungsäusserung im Part 1 nicht ernst nehmen ;)
Ja, er ist wieder hier. Jährlich einmal … aber nicht nur für kurze Zeit, nein, der sich periodisch doch immer perseverieter verhält, verweilt dann gleich für approximativ (;)) ein Viertel Jahr. Wie wir im Englisch so schön besprochen haben, time for shooting birds and of the grow-up of the lil plants out of the dirt. Ja, ich hör euch schon rufen, es ist der Frühling, die frü(ö)hlichste aller Jahreszeiten, in der alles und alle wieder aus dem langwährigen und erholsamen Schlaf des Winterhalbjahres erwachen. Yeah. Da das Wetter schön ist, hat man Platz in der Mensa. Kausalitäts-Lehre par excellence. Wie dem auch sei, wir kennen das schon aus dem Effeff, (oder wie man das auch schreiben mag; fast schon zumutende Redewendung ;D), die Studenten hocken draussen an den wenigen Tischen, aber vor allem am Boden, auf der Wiese, auf den Bänken, auf den Mauern und wo man auch sonst noch eine mögliche Sitzgelegenheit entdecken kann.
Ich komme gerade zur Pforte des neuen Baus (alias Neubau) rein und erblicke sogleich Mr Bird, Alpha und Tjom im Stechschritt und mit glänzenden Augen auf mich zustechschreiten. (Verb von „Stechschritt, der“). Die einen spielten (Konjunktiv) Peggle, die anderen inhalierten ihre ominösen Arztfolgen (ich mein, von „reinziehen“ oder gar „schauen“ kann man ja schon fast nicht mehr sprechen … das sind regelrechte Exzesse die die da betreiben) und sie gingen (würden … gehen) nach draussen, um unser feuriges Gestirn zu geniessen. (Eigentlich doof, dass wir nicht in einem kontinuierlichen Aphel in Kombination mit dem Apogäum-Zustand dahinunsererundendrehen … *rolleyes*) ich lass mich mitreissen, obwohl ich von meiner Frischluftphobie und Lichtallergie verlauten lasse. (Ich bin ja schliesslich keine Pflanze, haha, das fehlte noch, dass ich eine Pflanze wäre xD) geschäftig setzen wir uns also auf das für mein Gesäss als äusserst, um nicht zu sagen „zu“, kühl empfundene Bachstein“gemäuer“ (also wenn du da nicht lachen musstest, weiss ich auch nicht ;)) und posieren in Business-Style für die Passanten. Ich mit Kants Kritik, Alpha mit Priestley’s Inspector calls und die andern mit Englisch-Dic’s unter dem Arm schiessen wir gar ein possierliches Erinnerungsfoto.
Zurück auf dem näheren Gelände sehen wir wieder die Leute, auf dem Boden usw sitzend. Mein Gott, so warm war es wirklich nicht, aber die alle schon mit Tshirts und ich fror mir den … ähm … Finger … ab, ja. Heute war ein echt schöner Tag. Der erste, seit langem. (betreffend Wetter) Aber wir hassen ja schönes Wetter. Mist. Ich bin sozusagen ein Mismeteor. (kommt vom griechischen; Kompositum von mir selber. Ich hasse das Wetter.)

Nein, alles Bockmist. Ich muss mich outen. Ich fand es heute immer noch zu milde um im Tshirt rumzulaufen (in fact war ich heute mit der Winterjacke unterwegs) … aber ich liebe es, dass es wieder schöner und wärmer wird. Dieser verdammte Winter kann mir gestohlen beleiben, aber so was von! Immer nur kalt und Schnee. Bäh! Ich mag Brisen und ich mag warme Brisen und ich mag es, dass es draussen länger hell ist. Apogäum fänd ich zwar schöner, aber es ist unausweichlich, wenn ich es schön war haben will. Einziges, was noch schöner ist, ist Herbst, aber dazu in einem halbe Jahr ;)

Aber halt! Der Tag ist noch nicht komplett. Nicht um sonst ist es einer der „schönsten“ Tage seit langem. Aber zuerst eine kleine Synopsis von was ich überhaupt zu schreiben gedenke, und warum.
Ich bin ja eigentlich ein ziemlicher Musikfan. Wer das Tool „last-fm“ kennt, kann einsehen, dass meine Lieblingsband (ich benutz das Wort nicht gerne, ich hab viele „Lieblings“-bands. Es ist besser gesagt die Band, von der ich am meisten Titel gespielt habe.) 東京スカパラダイスオーケストラ ist. Ich sag euch der Einfachheit halber, dass das auf deutsch das sogenannte „Tokyo Ska Paradise Orchestra“ ist. Kurz: Skapara. Hört euch nichts auf Youtube an, sonst krümmt ihr euch: „Wie kann man nur eine solch wüste Musik hören, resp soviel davon?“. Tja, ich liebe Enthusiasmus. Und ich muss sagen, ich kenne niemandem auf diesem doch recht umfangreichen Planeten, der enthusiastischer ist, als diese 9 Jungs von Skapara. Es. Ist. Unglaublich. Ich liebe sie, so einfach ist das ;)
Aber worauf will ich hinaus? Tja, des Rätsels Lösung ist ganz einfach. Wie man auf meinem ebenfalls geliebten Wikipedia vernehmen kann (wer hat das Datum wohl aktualisiert? User mit klein-Akiras IP? ;)), hat diese famose Band dieses Jahr ein neues Album rausgebracht. „Paradise Blue“ heisst der Silberling, der auch ein Goldling sein könnte. Nach Odysseen von Suchen, Eskalationen per eMail und weiteren Zwischenfällen (es war wirklich mehr als nur haarsträubend) habe ich den Internetshop meiner Rettung gefunden. Aus Japan importiert einfach niemand. Es gibt keine europäische Version der Scheibe. Verdammtnocheinmal, Murphy hat wiedermal, zugeschlagen, eingeschlagen und das kreuzweise. (und genau so kann der mich auch gleich mal) Aber es hat nichts genutzt, eben diese Firma konnte mir dann, innert 5 Wochen (ihr wolltet nicht dabei sein, wie ich abgegangen bin, als da tatsächlich eine solch exosphärische Zahl erschien. Ich kann doch nicht 5 Wochen überlegen, ich weiss auch nicht, was die sich vorgestellt haben ô.o)
Wie ihr unschwer erkennen könnt, habe ich es doch gemacht. Ganz nach „I will survive“. Und der Höhepunkt dieser Geschichte mündet hier, und der Clue ist schon fast vorne weggenommen. Heute kam ein 20cm breites, ebenso langes und 3cm hohes Päckchen bei uns an. Mysteriöse Zeichen der Beschriftungen. Klarer Fall: Erneutes Abgehen meinerseits. Mit einer Lautstärke von 70 (was auf meiner Stereoanlage schon recht viel ist) habe ich die Gläser zum Zittern gebracht, die Tapete in den Zustand des „sich-von-den-Wänden-lösen-Wollens“ gebracht. Ein exorbitant prachtvolles Poster war dabei und im Booklet die Lyrics. (von denen ich mit meinen Kenntnissen nichtmal die Hälfte verstehen tu) Schön nicht? Manometer (haha, geil ;D), ich bin wirklich überglücklich und zugleich wahrscheinlich für die nächsten 3 Monate taub.



Adémersi, ich hoffe, es hat euch gefallen ;)

Montag, 9. März 2009

Tanz der Giganten (?)

Kurzer Zwischenrapport, es gibt demnächst noch einen weiteren Post, der schon am köcheln ist ^.~

So ist das. Man hätte es filmen sollen. Ewig auf Video bannen. Sie ewig zu binden, sie zu knechten … nein ich weiche ab … aber wirklich: Salsa-Tanz am frühen Morgen (wohlverstanden, unsererseits nach nicht nur einer, nein 2 Stunden Französisch. (Anm. d. Verf.: Die gute Frau heisst Graber … der Bösewicht von Stirb langsam 1 heisst Gruber … ich will ja nichts in die Welt stellen *rolleyes*), nicht allzu gerne gesehenes Fach …). Mit viel Enthusiasmus steht unser Sportlehrer vor uns (fast den selben Spruch hab ich in einem der ersten Einträge gebracht … déjà-vu ;)) und geleitet uns in die 2. Halle. Ein jeder Gewöhnlicher (ja, ich nehme es mir aus zu behaupten, wir seien ungewöhnlich) würde nichts Schlimmes argwöhnen. (OK, zugegeben, es ist nichts Schlimmes … aber immerhin was Fremdes) Wir treten also ein in die Halle Numero 2 und da stehen sie: Die Frauen unseres Jahrgangs. Haha, erstes Foto. Die Reaktionen. Wirklich amüsant. Aber worum es eigentlich geht … es war ja schliesslich nicht jeder anwesend: Zum zweiten Male schon üben wir mit den Frauen spontanen Salsa zu tanzen um uns auf den Kanti-Ball vorzubereiten und als „Profis“ (haha, wers glauben möchte ;D) das Tanzbein zu schwingen. Erst ein bisschen einwärmen … also eigentlich ja vor allem mal sehen, was sich unter dem anderen Geschlecht so tummelt. Niemand will zu vorderst stehen, konstantes Fröhlichsein. (Ich überdreh das Ganze ein bisschen, um die Details wirklich hervorzuheben … wir sind natürlich shcon sehr seriös, amüsant, war’s trotzdem). Ja, dann sollen wir uns paaren. ARGH! Nicht paaren paaren, sondern uns zu zweit aufstellen, weil jetzt dann der Partnertanz folgt. (Ich lache immer noch ab meinem unvorstellbar idiotischem Wortspiel … huch, wie infantil *rolleyes*). Wir stellen uns also jeweils zu zweit auf. XX mit XY. Es war ziemlich ansehnlich.

Gut ich weiss ja nicht, wie kapriziös resp abweichend ich von meiner Norm des Blogs werde, aber alles muss ja schliesslich mal ausprobiert werden: Da unser Jahrgang fast durchwegs von Schönheiten bevölkert ist, war es eine „einfache“ Aufgabe sich in Konstellation zu bringen. Je hübscher das Gegenüber wird, desto besser muss man allerdings tanzen … wohl, denkste! So wie man dann, als die ersten Berührungsängste (wir oder zumindest ich, kannte meine beiden Partnerinnen nicht ô.o) vorbei waren, in die runde geschaut hat, kam ein Grossteil der Kupplungen (mal ein taktloses Wort anstatt „Paar“ :)) mit einer Salsafigur namens „Omgkamehr“ (Gesprochen [' ɔmɠɐːmɛr] … (neinein, ich veräppele euch ;D)) einige Probleme. So auch meine Dame und ich … irgendwie war diese Drehung nicht gewollt, über, oder halt „um“ uns zu kommen. Weiss auch nicht, warum …?

Alles in Allem war es ein wirklich, ich wiederhole mich, amüsantes Erlebnis … muss man gesehen haben.

Comments erwünscht. :)

Montag, 23. Februar 2009

Heute aus dem Etymologie-Studio

Hippopoto-monstro-sesqui-p(p)ed-alio-phobie

Letztens tauchte die Frage nach der bedeutung dieses Schreckenswort auf ... was es damit auf sich hat, konnte ich mit meinen Basics griechisch und Latein herausfinden. Im Internet habe ich nichts schlaues gefunden, also siehst du hier quasi eine Premiere. Auch wenns nicht in meni Blogschema passt, lies es trotzdem ;)
  • hippopoto = hippopotamus (Gattungsname), Flusspferd
  • monstro = lat. monstrum, Monster
  • sesqui = lat. eineinhalb
  • (p)ped = lat. pes, pedis, Fuss. Das andere "p" ist nur zur "künstlichen" Verlängerung des Wortes.
  • -alio (Suffix) = lat. -alis, Veradjektivisierung
  • phobie = φόβος (also phobos), griechisch, Angst

Eigentlich bedeutet es die Angst von Flusspferden, sowie Monstra. Das ganze ist von den "Erfindern" des Wortes eher Ironisch gemeint, als irgendwie wissenschaftlich. Das Wort sollte einfach möglichst lange werden.

Sesquipedaliophobie wäre ein "angemessenes" Synonym. Sesquipedalie/sesquipedalisch bedeutet (auch im Deutschen) das Anwenden von langen Wörtern respektive schlicht "ein langes Wort".

Samstag, 21. Februar 2009

Ernüchternde Exkursion hinter die Mattscheibe

„Nicht bangen, Mann!“ (Anspielung auf einen gewissen „Thomas Mann *zwinker*), denk ich. Dämliche Züge. Elf Uhr abends, tags vor unserer Besichtigung der Schweizer Fernsehen-Studios (SF). Als absoluter geographisch-anti-orientier-fähiger Superanfänger, kontaktiere ich unseren ehrenwerten Alpha, der, betreffend SBB und der sogenannten Infrastruktur, sowieso immer an erster Stelle meiner Liste mit Notfallnummern für bizarre, für mich der Stochastik (ich hasse Word-Auto-Korrektur) anvertrauten Fällen steht, auf der neben besagtem, auch Lewis für ornithologische, oder aber Salvador für panis-ähnliche (so der ab heute von mir erkorene brottechnische Terminus tecnicus) Probleme vorhanden sind. (Und jetzt, lies den Satz erneut, damit du ihn auch verstehst ;)). Er meint, halb 1, auf Gleis 2, im schönen Lenzburg. Na gut, wenn er das sagt …


Nächster Tag. Entgegen aller meiner Erwartungen und Erfahrungen, die ich bei Reisen Richtung Zuricum schon gesammelt habe, treffe ich Alpha wie besprochen am Bahnhof … dafür Fehl jemand anders. Wo bitte schön ist Michael A. Jackson? Nicht in Aarau, wie uns jemand unserer Klasse mitteilt, auch nicht bei uns, die wir auf den Rest warten, klein-Akira und Alpha. Tja … Michael wieder *rolleyes*.

Als man dann schliesslich im Zug hockt, da rufen wir ihm an. Das Beste, was Michael A. Jackson einfällt ist „Ahja? Heute?“ … Lachen, knaus’scher Applaus, Scherzen. Unsere Klasse ist toll. Während der ganzen Reise lotsen wir ihn von irgendwo nach Zürich, damit er möglichst wenig verpasst beziehungsweise verpassen wird. Nach etwa einer Stunde trifft man dann im Empfang des Betriebes ein. Eine werte Frau (hier unter dem Allonym (cooles Wort. Erstens kennt es Word nicht. Zweitens tönts recht komisch. Aber ich erspar euch jetzt für einmal das Nachschlagen: Es heisst dasselbe wie „Pseudonym“. _Allo_ kommt vom griechischen „ein anderer“) Madam Heg (heg, griechisch, heisst soviel wie führen oder vorangehen. (Vielleicht kennt jemand den Ausdruck Hegemonie?) Ihr seht, ich hab’s heute nicht nur mit den Klammern, sondern heute hab ich noch ein persönliches Scharmützel mit der griechischen Sprache ;)) eilt uns gleich vorneweg, das „Schitli“ anzuziehen und mitzukommen. Auch später habe ich bemerkt, wie wunderbar faszinieren diese ominöse Dame immer im Stechschritt durch die Hallen marschierte und dabei einen Zahn drauf hat, etwa so, wie wenn ein gewisser Dozent uns etwas erklärt … Ya, es war interessant, frappant und exorbitant, eklatant und natürlich hochbrisant, sowie sehr rasant. (Das war jetzt eine geschickte Anlehnung an einen Dä-Song. Ein, ich nenns mal „Hexakolon“. Interessant: Mme Heg hat wirklich viel über das Schweizer Fernsehen gewusst. Dass die Böden der Studios alle paar Sendungen neu gestrichen werden, dass die Stromkosten pro Monat ca. 1.5 Mio. CHF ausmachen oder dass Deal or No Deal gleich 3mal am Tag gedreht wird war wirklich interessant. Frappant war es, weil alles eigentlich ziemlich anders war, als wir es uns vorgestellt hatten. (Ok, vielleicht war es ja nur bei mir so), aber die Aufnahmeräume waren zum Beispiel viel, um nicht zu sagen gigantisch viel, kleiner als erwartet. Wie dem auch sei, es hatte exorbitante Sääle (wisst ihr, was doof ist? Der Plural von Saal hat nur 1 ä. Danke an unsere Sprachkonventionen …), sowie Appläuse (nein, natürlich nicht „-läuse, sondern „-lause“) und einen geschniegelten Roman Kilchsberger. - Ich lass es jetzt mal, zu den letzten 3 Begriffen etwas zu sagen, weil sie eigentlich selbsterklärend sind … es ging mir mehr ums Hexakolon ;))

Was von den Studios (Danke! Danke liebe Sprach-Entwickler, dass ihr mir einen so beschränkten Wortschatz der deutschen Sprache geliefert habt, dass ich schon zum dritten Mal, ZUM DRITTEN MAL, das Wort Studio benutzen musste!) wirklich noch cool war, war die Besichtigung der Arena (Für die, die nicht wissen, was das ist: http://www.sf.tv/sf1/arena/index.php). Meiro-Man und ich haben uns da, ins geheim, als die anderen schon disloziert (also, ich könnte auch im Editor schreiben, der versteht meine Wörter auch nicht … *rolleyes*) waren, eine heisse Debatte über das Thema „Nichts und wieder nichts! Wieder zugeschlagen?“ geliefert und sind einander schon vom Anfang der Sendung in die Haare gekommen, wie es ja so üblich ist, in der Arena. Hier ein Dankeschön an Herrn Knüssel/Knausli/K/Knacki (also den Namen hat er mir ja selber vorgeschlagen ;D), der uns in der Rhetorik ja so stark geschult hat.


Und so weiter und so fort, wir gehen zum Schluss des Tages noch Deal or No Deal (http://www.sf.tv/sf1/dealornodeal/index.php) live zuschauen. Ich persönlich mag die Sendung nicht besonders, aber live ist es bestimmt was anderes. Wir füllen also die Halle, die „Infocom“ jedenfalls die hintersten zwei Reihen. WarmUpMan begrüsst uns und echauffiert uns in physikalischem Sinne mit seinem Frechen Humor und einigermassen guten Rednertalent. Etliche Minuten später kommen die überaus sagenumwobenen Money-Girls hereinmarschiert unter einem Applaus, der unserer würdig war. (Als „professionelle Klasse für innen- und aussenhandflächen Applaus, Akklamationen, sowie jegliche Art Standing Ovations“ (na, wie hab ich das formuliert? :D) war das natürlich eine Sendung, wie massgeschneidert für uns.) Auch Roman Kilchsberger war zum Anfassen nah und brachte wie üblich seine Witzchen und unterhielt das Publikum mässig bis gut, wobei ich sagen muss, dass er in den Pausen zwischen den Takes wirklich zum Multientertainer wurde und ziemlich abging. Die diesmalige Kandidatin hatte äusserstes Pech. Verfolgt von einem mir nur allzu gut gekannten Murphy-Kalkül hatte sie keine Chance und holte schlussement noch ungefähr 2 Kilo Franken nach Hause. Nebenbei noch zu Erwähnen wäre Folgendes: Üblich bei der Sendung ist es, dass man, bei einer Deal-Entscheidung aus dem Publikum reinrufen darf, um dem Absolventen eine Hilfe zu bieten. (gut Hilfe ist falsch, eher Influenz, haha!) Wir, oder jedenfalls einige von uns, haben das dann schamlos ausgenutzt und … bla … tut nichts zur Sache, ich komme auf den Punkt: Unser lieber Herr Salvador konnte es dann nicht lassen, eine unerkannte Gratisschleichwerbung unterzubringen, in dem er zweimal (!!!) anstatt „Deal“ oder „No Deal“ eines unserer obersten Güter Namen reinwarf: „Brot!“, schallte es an mein Ohr …


Ende in Ende haben wir dann unseren Zug verpasst, was aber auch nicht weiter schlimm war. Wir übten unsere Indulgenz an Roman, da er ja gerne ein wenig länger rhabarbert. Ya, wir sind dann langsam aber sicher zurück aufgebrochen und eingestiegen. Die Rückreise war äusserst amüsant. Darauf will ich aber nicht weiter eingehen, da es unrekonstruierabel (kA der Existenz dieses Wortes. Es gibt zu wenige Wörter …) ist und ich das Andenken daran nicht verfälschen will.


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Zum Schluss noch, liebe Infcömlerinnen, liebe Infcömler, ich muss sagen, ihr seid wirklich obergenial und etwas vom coolsten, das mir passiert ist. Ich mag jeden von euch, weil wir, jeder als Individuum, zu einem einzigartigen Komplex zusammenpasst. Nous sommes Infocom, plein de Energie! ~

Freitag, 23. Januar 2009

Von vor 2 Wochen

Every day the same procedure…
… genau, wie man es vom einem, einem zum grölen bringenden, idiotischem Buttler zu Silvester kennt, hatte ich auch heute (haha, nein, das war schon vor 2 Wochen) wieder einmal das wunderbare Vergnügen, eine superschöne und überaus bereichernde Zugsodysse im herrlich frischen Seetal, hoch bis Ithaka beziehungsweise Aarau zu unternehmen … haha (ok, ich übertreibe jetzt natürlich ein „Bisschen“.)
Mr. Fielmann und ich marschieren, wie wir es jeden Montag und Mittwoch Morgen tun, in einem nicht allzu gemächlichen Tempo zum Hauptbahnhof (gibt ja (Vorläufig *rolleyes*) nur einen. Wie so oft, sind wir genau auf die Sekunde, dass wir ja nicht in der Kälte warten müssen. (Kritiker mögen jetzt ja behaupten, dass wir spät dran sind; wir nennen es pure Perfektion ;)) Aber heute; heute war’s einmal (ok, wenn’s ja nur einmal wäre *rolleyes*) ganz anders. Als man an der Station ankommt, hört man sogleich die liebliche Stimme der SBB-Stimme: „Blabla, und ja, der Zug hat 15min Verspätung, bla, bitten um Verständnis“ … also das Verständnis konnte sie sich ja gleich an den Hut stecken/schmieren/pflanzen: Ein unzufriedenes Raunen geht durch die Menge. (Man beachte: bei einer Bellowzero-Temperatur von ungerade 7, ist’s freilich nicht lustig da draussen). Wir bleiben also da. Die Minuten verstreichen. Plötzlich, nach 10min: Unheil naht. Die Frau meldet sich wieder. Ich mochte gar nicht hinhören, aber unwillkürlich klang es trotzdem an meine Ohren: Der Zug kommt nicht, benützen sie doch bitte den Internet Explorer nächsten Zug. Eine spürbare Welle von „Stfukthxbaikackb00n“ ging durch die Reihen. Uns erst 10min warten lassen, dann erst sagen, dass dieser Scheiss-Zug nicht kommt. Gehen wir halt wieder nach Hause, nächster Zug in 20min. Jah, ich hab die Latein-Hausaufgaben sowieso noch nicht ganz erledigt …
07.34 Uhr kommt Mr Fielmann bei mir vorbei. Warum so früh (der Zug rollt ’46)? Ganz einfach: Er habe im Internet (mit FireFox) gesehen, dass der nächste Zug auch Verspätung habe. Vielleicht ist ja irgendeine dämliche Kuh auf das Gleis gestanden, und als dann der Zug zu schnell kam gab es … es … nuja, jetzt fehlen mir die Worte … unglaublich ;) Nein, wir rennen also los, damit wir es noch auf den ’40er schaffen. Bahnhof kommt in Sicht, Gleis 1 und 2 voll. Voll mit was? Kühen natürlich. Wir gehen also zum Gleis anstatt zur Bushaltestelle und wollen in unseren Lenzburger einsteigen. Verdammtnochmal, da kommt ein Bahnangestellter aus dem Zug und tut uns darauf hinweisen, dass dieser Zug jetzt „umgegleist“ (von Gleis 1 auf 2 gebracht wird) und der andere später komme … also langsam beginnt es mich zu ärgern. Den Rest gibt’s mir dann, als wir zum Bus wollen, der uns jedoch vor unserer kalten Nase davondüst. Buschauffeure haben schon etwas Teuflisches an sich …
Ja, zurück am Bahnhof (dieser Blogpost wird langsam aber sicher zur psychischen total Strapse, äääh, Strapaze; immer Bahnhof, Zug, Bahnhof, Bahnhof, und irgendwelche Dinge, die schief laufen ;D) teilt uns die SBB-Frau freundlich mit, dass der nächste Zug um die 7min Verzug haben wird. Glücklicherweise (also den Sarkasmus hört man langsam aber sicher heraus) kommt er ganze 11min zu spät, was uns den Anschlusszug nach Aarau versaut … exactément um _1_ Minute. So macht das doch Spass. :D
Als ich dann, irgendwann einmal in der Schule ankomme, habe ich nicht nur Latein in der ersten, sondern auch die Hälfte der Wirtschaft verpasst. Ein Hoch auf die SBB und dem Chondemetzger (An dieser Stelle möchte ich noch ein Danke an Herrn Alpha aussprechen)


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Yuya, ich mag Wörter mit vielen Ypsilons drin und freue mich auf die Ferien.
Ich freute (Konjunktiv) mich auf Kommentare.
Und ja, bald gleich nochmals vorbeikucken hier; falls ichs nicht vergesse (und ich vergesse es nicht ;)), kommt hier noch eine kleine „Überraschung“.


Und noch nebenbei: Ich wünsch euch zwei Damen alles Gute. Ich bin überzeugt, ihr werdet euren Weg finden und eine feisse Sache aus eurem weiteren Weg machen. Bis irgendwanneinmal (^_^)/~

Und euch, die ihr eure (wow, so ein Satz wollte ich schon immer machen, 4 Pronomina hintereinander) Ferien von heute an geniessen könnt, wünsche ich alles Schöne und bis in 2 Wochen respektive vorher nochmals im MSN oder hier, auf akira-sensei.blogpost.com ;-)
See ya

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Wer Murphy ist, und warum er mich hasst

Nun gut. Nach längerer Pause dieses Blogs auf Grund vom (ich würde jetzt gerne das schöne Wort „Wartungsarbeiten“ in den Mund nehmen; aber nein, es ist was anderes) in letzter Woche gegen die Infinität (schon wieder ein für Word unverständliches Wort) konvergierendem schulischem Stress, hatte ich halt relativ wenig Zeit … und ich wollte ja Murphy nicht herausfordern … Murphy; ja, genau, mein Stichwort! Vielleicht ist es einigen sogar schon aufgefallen, dass ich, wenn es mir mies ergeht, oft von Murphy spreche. Tja, dieser Sensei des Unglückes hat es jedoch auch noch nie fertiggebracht, meinen untrübsamen Optimismus zum welken zu bringen. Ha!


Eine kurze Erläuterung:

Murphy war ein Captain bei der US Air Force. Irgendwann einmal sind die Alphatierchen dieser Firma (welch Anspielung *rolleyes*) dann auf die Idee gekommen, einen Test zu konstruieren, bei dem es darum geht, wie viel Beschleunigung ein Mensch in einem dieser Donner-Vögel-Jets (ohne Worte *rolleyes*) aushalten kann. Wie man das mit dem heutigen technischen Krimskrams dann halt macht, mussten sie der Testperson respektive dem Opfer random(Sensoren); befestigen; genauer aber keine random Anzahl, sondern exakt 16. Nun, der Clou ist, dass man diese Sensoren entweder richtig oder halt eben falsch anbringen kann. Welch Ironie des Schicksals also, dass der Mann (nicht irgendein Mann, nein, ein geübter Ober-Guru der US Air Force), der das Ganze von Statten bringen sollte, methodisch ALLE, tutti, tous, todos, einfach alle diese verdammten Sensoren falsch befestigt hat. Es ist un-glaublich! Und dann kam Murphy ins Spiel; und zwar mit der These: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“


Natürlich hat das jeder schon mal irgendwo erlebt. Beispiele: Es kommt eine gewisse Erweiterung für ein gewisses Spiel heraus (ich schiele jetzt zu einer gewissen Gruppe unserer Klasse) und ausgerechnet dann ist man pleite, in den Ferien, oder der PC ist kaputt. Oder man muss auf den Zug. In der ersten Doppelstunde eine grosse, sagen wir mal Bio-Semesterprüfung. Aber von allen 365 Tagen in einem Jahr, in dem dieser vermaledeite Scheisszug nie Verspätung hatte, hat er heute auch keine Verspätung, nein er kommt gar nicht, er fällt aus. Als ob das dann nicht genug wäre, kontrolliert einem im nächsten Zug dann der Kondukteur und man bemerkt, dass man sein A-Wellen-Billet vergessen hat. DAMN!


Und dann als letzter Punkt noch, warum mich Murphy nicht nur nicht mag, sondern regelrecht verabscheut. Nun, die Antwort ist gar nicht allzu kompliziert: Ich weiss es auch nicht. Ich führe schon seit einiger Zeit praktisch Krieg mit ihm, aber er zieht irgendwie immer den … ähm … längeren? Quatsch, ich zieh den Kürzeren? ;D

Wenn mich das Pech einmal nicht mehr verfolgt, dann … weiss ich auch nicht. Jedoch freue ich mich immer umso mehr, wenn ich dann mal Glück habe. Meistens alles auf einmal. Hier eine kleine Anekdote (omg, ich hör’ nicht mehr auf mit diesen listigen kleinen Abschnittchen ;) )


Morgens halb zehn in Deutschland. Nein, kein Knoppers; morgens 07:09, Schweiz, nicht weit vom Bahnhof. Klein Akira marschiert im Laufschritt Richtung Bahnstation. Er ist eh schon spät dran. Das merkt er daran, dass Train, sein Nachbar, VOR ihm geht. Train ist immer sehr knapp, also musste er noch knapper sein. Ich gebe zu, ich hab nur 2min von zu Hause bis zum Zug, aber diese 2min haben es in sich. Wie dem auch sei, plötzlich fällt mein Blick auf die Sporttasche an Trains Torso. DAMN! Ein Hochgeschwindigkeitskino von ekelerregender Sportwäsche der Schule, Zug verpassen und Tannenbäume rast an meinem inneren Auge vorbei. Dienstag; Physical Education. Wie ein mit frischem Spinat gefütterter Popeye renne ich also zurück. In alle Hast wurde meine Gehirnaktivität heruntergeschraubt und ich habe nicht daran gedacht, meinen Rucksack liegen zu lassen … *rolleyes*. Es war kalt und rutschig. Als ich über die Wiese, die eine gute (aber nutzlose) Abkürzung darbot hinwegfegte, bin ich noch beinahe umgefallen. ;)

Daheim angekommen, stürze ich mich gleich auf meine Turntasche und sogleich war ich auch wieder verschwunden gewesen. Jedoch war mein Blick vorher auf die Atomuhr kein Gutes Omen. Es war schon 07.12 Uhr; mein Zug fährt um zehnnach. Ich dachte noch, dass das knapp werden würde. Aber, es war kaum zu fassen, der Zug stand. Erneute setzte ich zum Sprint an und drosch wie ein von einem Wurm gebissener Ameisenbeobachter (können Würmer beissen?) meinem Ziel entgegen. Es reichte. Ich stieg ein; Abfahrt. Train stimmte eine „Das-kann-doch-unmöglich-sein-dass-du-so-viel-Glück-auf-einmal-hast“-Orgie an, der es immer noch nicht (noch heute nicht) glauben kann, dass der Zug damals einmalig eine ca 5min Verspätung hatte. :D


(Aber das geilste wäre ja gewesen, wenn er mir, trotz Verspätung, dann doch noch vor der Nase weggefahren wär’. Das nennt man dann Murphy im Quadrat ;D


Schönen 2. Weihnachtstag

Akira~

Mittwoch, 26. November 2008

Einkaufen hoch 3

Haha, hrmpf (wenn ich das knaus’sche Husten zu Papier bringen will). War das eine witzige Angelegenheit. If(_root.franz = no && _root.chor = no && _root.mathe = no){_root.mittag = 4h}; Tja, und bei mir könnte man, wenn man noch mehr ins Programmierjargon abdriftet, oder wie ich es formulieren würde (nein, Konjunktiv „würde“ passt nicht; ich formuliere es ja gerade, ich reflektiere nicht darüber; also…)…wie ich es so gerne formuliere „süchtig [nach in diesem Falle Programmieren] sein“, bei mir alle diese Werte mit false beantworten. Genug der Einleitung; nach einem wieder einmal SUPA-hervorragenden und sehr realem (ja, real; das Straussenfleisch hat nach Straussenfleich geschmeckt) Mittagessen in unserer Mensa (mensa, lat. Tisch) (ich merk’s, ich hab’s heute mit den Klammern, woran das wohl liegt? ;) ) und einem ersten Koten (ja, dieses Wort haben wir heute auch gelernt. Neben zahlreichen Vorschlägen seitens Salvador und Schüliäns wie zum Beispiel Aa machen, ein Geschäft verrichten, kacken, scheissen, stuhlen, oder halt defäkieren (oder nein, letzteres hab ich jetzt dazuinterpretiert)) gingen wir, Mr Bird alias Lewis, Alpha, Masaru und Ich runter in die Stadt. Die armen Studenten bräuchten wiederum Flüssigkeiten in Form von Mineralwasser; zudem Schokolade, das Erdöl unserer Hirne. Wir kommen also da unten in die Migros rein und das Gaudi beginnt sogleich beim Giandor-Aktionsregal, wo die Ein-Kilogramm-Packungen noch immer heruntergesetzt waren. Wir begegneten ihnen nämlich vor zwei Wochen schoneinmal und kauften zu unserem Bedauern nur eine Packung. Jetzt griffen wir zu und verstauten die nächst grössere Einheit 2kg Giandor-Schoggi, sowie noch einige M-Budget 100grämmer. Der Spass geht weiter, als wir zu den Getränken kommen. Ich, eh schon gut drauf (weil mich die fahrenden Einkaufskörbchen so begeistert haben), schlittere um die Ecke und beginne hernach gleich ein Six-Pack (Word versteht das Wort nicht; wisst ihr, was er mir als Alternative bietet? Sex-Pack … o_O) Cola … Alpha: Immer langsam mit den jungen Pferden. Ich wär fast in das übliche von Schicksal für mich herzlich vorbereitete Fettnäpfchen getreten und hätte Cola Light (von der Migros schlicht zum würgen) genommen. Was mieche ich bloss ohne Alpha-sensei? Gut, 33 Flaschen, umgerechnet (verdammt, wo ist der Taschenrechner?) 49.5 Liter später machen wir uns auf zur Kasse. Wer hätte es gedacht: Des Schneckenkönigs Grossmutter höchstpersönlich, Kriechgang Eins im Loch und mit unglaublicher Trägheit, kombiniert mit der Lethargiemagd des schrecklichen Ares versammeln sich gerade zu einem gegen die Unendlich konvergierenden Einkaufs-Bezahl-Ritual, indem es höchste Konzentration von den beiden Teilnehmern erfordert, den schmalen Grat zwischen „die Anstehenden in Flüche ausbrechen provozieren“ und „gesetzlich gerade noch erlaubten vorgetäuschten Dummheitszustand einzuhalten“ und sich allmählich Richtung Ende der Kasse fortbewegen, befindet sich dort. (Tja, wenn du den Satz zweimal lesen musst: Hut ab! Ich musste ihn zigmal lesen, hab das kasische Problem von Provozieren nicht in den Griff gekriegt und musste die Musik ausschalten.) Einige Minuten später bezahlen wir, und die Magd wundert sich nicht schlecht ob unserer eigentümlich grossen Fracht. Da Mr Bird noch in die City wollte, mussten wir, die restlichen drei, alles alleine Schleppen. Das machte ca. 3.5 Flaschen und ein 6-Pack pro Person. (Bird hatte auch noch einige mitgenommen). Unter letalem Risiko auf einen Überfall von Master-Kolli und Megamo auf meine Schoggi-Reserven im Gepäck machten wir uns auf den Weg. James Bond-like kamen wir schliesslich wieder im pädagogischen Gebäude an und teilten alles auf. Alpha, von Altruismus geprägt, achtete wenig auf sein Geld und verteilt grosszügig gegen unabgezähltes Münz die Flaschen. 14 Tafeln braunes Gold kommen in sichere Verwahrung.


Ich hoffe es hat euch wiedermal gefallen und hoffe auf reges Feedback.
Joa, bis dann ;)