Samstag, 21. Februar 2009

Ernüchternde Exkursion hinter die Mattscheibe

„Nicht bangen, Mann!“ (Anspielung auf einen gewissen „Thomas Mann *zwinker*), denk ich. Dämliche Züge. Elf Uhr abends, tags vor unserer Besichtigung der Schweizer Fernsehen-Studios (SF). Als absoluter geographisch-anti-orientier-fähiger Superanfänger, kontaktiere ich unseren ehrenwerten Alpha, der, betreffend SBB und der sogenannten Infrastruktur, sowieso immer an erster Stelle meiner Liste mit Notfallnummern für bizarre, für mich der Stochastik (ich hasse Word-Auto-Korrektur) anvertrauten Fällen steht, auf der neben besagtem, auch Lewis für ornithologische, oder aber Salvador für panis-ähnliche (so der ab heute von mir erkorene brottechnische Terminus tecnicus) Probleme vorhanden sind. (Und jetzt, lies den Satz erneut, damit du ihn auch verstehst ;)). Er meint, halb 1, auf Gleis 2, im schönen Lenzburg. Na gut, wenn er das sagt …


Nächster Tag. Entgegen aller meiner Erwartungen und Erfahrungen, die ich bei Reisen Richtung Zuricum schon gesammelt habe, treffe ich Alpha wie besprochen am Bahnhof … dafür Fehl jemand anders. Wo bitte schön ist Michael A. Jackson? Nicht in Aarau, wie uns jemand unserer Klasse mitteilt, auch nicht bei uns, die wir auf den Rest warten, klein-Akira und Alpha. Tja … Michael wieder *rolleyes*.

Als man dann schliesslich im Zug hockt, da rufen wir ihm an. Das Beste, was Michael A. Jackson einfällt ist „Ahja? Heute?“ … Lachen, knaus’scher Applaus, Scherzen. Unsere Klasse ist toll. Während der ganzen Reise lotsen wir ihn von irgendwo nach Zürich, damit er möglichst wenig verpasst beziehungsweise verpassen wird. Nach etwa einer Stunde trifft man dann im Empfang des Betriebes ein. Eine werte Frau (hier unter dem Allonym (cooles Wort. Erstens kennt es Word nicht. Zweitens tönts recht komisch. Aber ich erspar euch jetzt für einmal das Nachschlagen: Es heisst dasselbe wie „Pseudonym“. _Allo_ kommt vom griechischen „ein anderer“) Madam Heg (heg, griechisch, heisst soviel wie führen oder vorangehen. (Vielleicht kennt jemand den Ausdruck Hegemonie?) Ihr seht, ich hab’s heute nicht nur mit den Klammern, sondern heute hab ich noch ein persönliches Scharmützel mit der griechischen Sprache ;)) eilt uns gleich vorneweg, das „Schitli“ anzuziehen und mitzukommen. Auch später habe ich bemerkt, wie wunderbar faszinieren diese ominöse Dame immer im Stechschritt durch die Hallen marschierte und dabei einen Zahn drauf hat, etwa so, wie wenn ein gewisser Dozent uns etwas erklärt … Ya, es war interessant, frappant und exorbitant, eklatant und natürlich hochbrisant, sowie sehr rasant. (Das war jetzt eine geschickte Anlehnung an einen Dä-Song. Ein, ich nenns mal „Hexakolon“. Interessant: Mme Heg hat wirklich viel über das Schweizer Fernsehen gewusst. Dass die Böden der Studios alle paar Sendungen neu gestrichen werden, dass die Stromkosten pro Monat ca. 1.5 Mio. CHF ausmachen oder dass Deal or No Deal gleich 3mal am Tag gedreht wird war wirklich interessant. Frappant war es, weil alles eigentlich ziemlich anders war, als wir es uns vorgestellt hatten. (Ok, vielleicht war es ja nur bei mir so), aber die Aufnahmeräume waren zum Beispiel viel, um nicht zu sagen gigantisch viel, kleiner als erwartet. Wie dem auch sei, es hatte exorbitante Sääle (wisst ihr, was doof ist? Der Plural von Saal hat nur 1 ä. Danke an unsere Sprachkonventionen …), sowie Appläuse (nein, natürlich nicht „-läuse, sondern „-lause“) und einen geschniegelten Roman Kilchsberger. - Ich lass es jetzt mal, zu den letzten 3 Begriffen etwas zu sagen, weil sie eigentlich selbsterklärend sind … es ging mir mehr ums Hexakolon ;))

Was von den Studios (Danke! Danke liebe Sprach-Entwickler, dass ihr mir einen so beschränkten Wortschatz der deutschen Sprache geliefert habt, dass ich schon zum dritten Mal, ZUM DRITTEN MAL, das Wort Studio benutzen musste!) wirklich noch cool war, war die Besichtigung der Arena (Für die, die nicht wissen, was das ist: http://www.sf.tv/sf1/arena/index.php). Meiro-Man und ich haben uns da, ins geheim, als die anderen schon disloziert (also, ich könnte auch im Editor schreiben, der versteht meine Wörter auch nicht … *rolleyes*) waren, eine heisse Debatte über das Thema „Nichts und wieder nichts! Wieder zugeschlagen?“ geliefert und sind einander schon vom Anfang der Sendung in die Haare gekommen, wie es ja so üblich ist, in der Arena. Hier ein Dankeschön an Herrn Knüssel/Knausli/K/Knacki (also den Namen hat er mir ja selber vorgeschlagen ;D), der uns in der Rhetorik ja so stark geschult hat.


Und so weiter und so fort, wir gehen zum Schluss des Tages noch Deal or No Deal (http://www.sf.tv/sf1/dealornodeal/index.php) live zuschauen. Ich persönlich mag die Sendung nicht besonders, aber live ist es bestimmt was anderes. Wir füllen also die Halle, die „Infocom“ jedenfalls die hintersten zwei Reihen. WarmUpMan begrüsst uns und echauffiert uns in physikalischem Sinne mit seinem Frechen Humor und einigermassen guten Rednertalent. Etliche Minuten später kommen die überaus sagenumwobenen Money-Girls hereinmarschiert unter einem Applaus, der unserer würdig war. (Als „professionelle Klasse für innen- und aussenhandflächen Applaus, Akklamationen, sowie jegliche Art Standing Ovations“ (na, wie hab ich das formuliert? :D) war das natürlich eine Sendung, wie massgeschneidert für uns.) Auch Roman Kilchsberger war zum Anfassen nah und brachte wie üblich seine Witzchen und unterhielt das Publikum mässig bis gut, wobei ich sagen muss, dass er in den Pausen zwischen den Takes wirklich zum Multientertainer wurde und ziemlich abging. Die diesmalige Kandidatin hatte äusserstes Pech. Verfolgt von einem mir nur allzu gut gekannten Murphy-Kalkül hatte sie keine Chance und holte schlussement noch ungefähr 2 Kilo Franken nach Hause. Nebenbei noch zu Erwähnen wäre Folgendes: Üblich bei der Sendung ist es, dass man, bei einer Deal-Entscheidung aus dem Publikum reinrufen darf, um dem Absolventen eine Hilfe zu bieten. (gut Hilfe ist falsch, eher Influenz, haha!) Wir, oder jedenfalls einige von uns, haben das dann schamlos ausgenutzt und … bla … tut nichts zur Sache, ich komme auf den Punkt: Unser lieber Herr Salvador konnte es dann nicht lassen, eine unerkannte Gratisschleichwerbung unterzubringen, in dem er zweimal (!!!) anstatt „Deal“ oder „No Deal“ eines unserer obersten Güter Namen reinwarf: „Brot!“, schallte es an mein Ohr …


Ende in Ende haben wir dann unseren Zug verpasst, was aber auch nicht weiter schlimm war. Wir übten unsere Indulgenz an Roman, da er ja gerne ein wenig länger rhabarbert. Ya, wir sind dann langsam aber sicher zurück aufgebrochen und eingestiegen. Die Rückreise war äusserst amüsant. Darauf will ich aber nicht weiter eingehen, da es unrekonstruierabel (kA der Existenz dieses Wortes. Es gibt zu wenige Wörter …) ist und ich das Andenken daran nicht verfälschen will.


~~~~~~~~~~~

Zum Schluss noch, liebe Infcömlerinnen, liebe Infcömler, ich muss sagen, ihr seid wirklich obergenial und etwas vom coolsten, das mir passiert ist. Ich mag jeden von euch, weil wir, jeder als Individuum, zu einem einzigartigen Komplex zusammenpasst. Nous sommes Infocom, plein de Energie! ~

Freitag, 23. Januar 2009

Von vor 2 Wochen

Every day the same procedure…
… genau, wie man es vom einem, einem zum grölen bringenden, idiotischem Buttler zu Silvester kennt, hatte ich auch heute (haha, nein, das war schon vor 2 Wochen) wieder einmal das wunderbare Vergnügen, eine superschöne und überaus bereichernde Zugsodysse im herrlich frischen Seetal, hoch bis Ithaka beziehungsweise Aarau zu unternehmen … haha (ok, ich übertreibe jetzt natürlich ein „Bisschen“.)
Mr. Fielmann und ich marschieren, wie wir es jeden Montag und Mittwoch Morgen tun, in einem nicht allzu gemächlichen Tempo zum Hauptbahnhof (gibt ja (Vorläufig *rolleyes*) nur einen. Wie so oft, sind wir genau auf die Sekunde, dass wir ja nicht in der Kälte warten müssen. (Kritiker mögen jetzt ja behaupten, dass wir spät dran sind; wir nennen es pure Perfektion ;)) Aber heute; heute war’s einmal (ok, wenn’s ja nur einmal wäre *rolleyes*) ganz anders. Als man an der Station ankommt, hört man sogleich die liebliche Stimme der SBB-Stimme: „Blabla, und ja, der Zug hat 15min Verspätung, bla, bitten um Verständnis“ … also das Verständnis konnte sie sich ja gleich an den Hut stecken/schmieren/pflanzen: Ein unzufriedenes Raunen geht durch die Menge. (Man beachte: bei einer Bellowzero-Temperatur von ungerade 7, ist’s freilich nicht lustig da draussen). Wir bleiben also da. Die Minuten verstreichen. Plötzlich, nach 10min: Unheil naht. Die Frau meldet sich wieder. Ich mochte gar nicht hinhören, aber unwillkürlich klang es trotzdem an meine Ohren: Der Zug kommt nicht, benützen sie doch bitte den Internet Explorer nächsten Zug. Eine spürbare Welle von „Stfukthxbaikackb00n“ ging durch die Reihen. Uns erst 10min warten lassen, dann erst sagen, dass dieser Scheiss-Zug nicht kommt. Gehen wir halt wieder nach Hause, nächster Zug in 20min. Jah, ich hab die Latein-Hausaufgaben sowieso noch nicht ganz erledigt …
07.34 Uhr kommt Mr Fielmann bei mir vorbei. Warum so früh (der Zug rollt ’46)? Ganz einfach: Er habe im Internet (mit FireFox) gesehen, dass der nächste Zug auch Verspätung habe. Vielleicht ist ja irgendeine dämliche Kuh auf das Gleis gestanden, und als dann der Zug zu schnell kam gab es … es … nuja, jetzt fehlen mir die Worte … unglaublich ;) Nein, wir rennen also los, damit wir es noch auf den ’40er schaffen. Bahnhof kommt in Sicht, Gleis 1 und 2 voll. Voll mit was? Kühen natürlich. Wir gehen also zum Gleis anstatt zur Bushaltestelle und wollen in unseren Lenzburger einsteigen. Verdammtnochmal, da kommt ein Bahnangestellter aus dem Zug und tut uns darauf hinweisen, dass dieser Zug jetzt „umgegleist“ (von Gleis 1 auf 2 gebracht wird) und der andere später komme … also langsam beginnt es mich zu ärgern. Den Rest gibt’s mir dann, als wir zum Bus wollen, der uns jedoch vor unserer kalten Nase davondüst. Buschauffeure haben schon etwas Teuflisches an sich …
Ja, zurück am Bahnhof (dieser Blogpost wird langsam aber sicher zur psychischen total Strapse, äääh, Strapaze; immer Bahnhof, Zug, Bahnhof, Bahnhof, und irgendwelche Dinge, die schief laufen ;D) teilt uns die SBB-Frau freundlich mit, dass der nächste Zug um die 7min Verzug haben wird. Glücklicherweise (also den Sarkasmus hört man langsam aber sicher heraus) kommt er ganze 11min zu spät, was uns den Anschlusszug nach Aarau versaut … exactément um _1_ Minute. So macht das doch Spass. :D
Als ich dann, irgendwann einmal in der Schule ankomme, habe ich nicht nur Latein in der ersten, sondern auch die Hälfte der Wirtschaft verpasst. Ein Hoch auf die SBB und dem Chondemetzger (An dieser Stelle möchte ich noch ein Danke an Herrn Alpha aussprechen)


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Yuya, ich mag Wörter mit vielen Ypsilons drin und freue mich auf die Ferien.
Ich freute (Konjunktiv) mich auf Kommentare.
Und ja, bald gleich nochmals vorbeikucken hier; falls ichs nicht vergesse (und ich vergesse es nicht ;)), kommt hier noch eine kleine „Überraschung“.


Und noch nebenbei: Ich wünsch euch zwei Damen alles Gute. Ich bin überzeugt, ihr werdet euren Weg finden und eine feisse Sache aus eurem weiteren Weg machen. Bis irgendwanneinmal (^_^)/~

Und euch, die ihr eure (wow, so ein Satz wollte ich schon immer machen, 4 Pronomina hintereinander) Ferien von heute an geniessen könnt, wünsche ich alles Schöne und bis in 2 Wochen respektive vorher nochmals im MSN oder hier, auf akira-sensei.blogpost.com ;-)
See ya

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Wer Murphy ist, und warum er mich hasst

Nun gut. Nach längerer Pause dieses Blogs auf Grund vom (ich würde jetzt gerne das schöne Wort „Wartungsarbeiten“ in den Mund nehmen; aber nein, es ist was anderes) in letzter Woche gegen die Infinität (schon wieder ein für Word unverständliches Wort) konvergierendem schulischem Stress, hatte ich halt relativ wenig Zeit … und ich wollte ja Murphy nicht herausfordern … Murphy; ja, genau, mein Stichwort! Vielleicht ist es einigen sogar schon aufgefallen, dass ich, wenn es mir mies ergeht, oft von Murphy spreche. Tja, dieser Sensei des Unglückes hat es jedoch auch noch nie fertiggebracht, meinen untrübsamen Optimismus zum welken zu bringen. Ha!


Eine kurze Erläuterung:

Murphy war ein Captain bei der US Air Force. Irgendwann einmal sind die Alphatierchen dieser Firma (welch Anspielung *rolleyes*) dann auf die Idee gekommen, einen Test zu konstruieren, bei dem es darum geht, wie viel Beschleunigung ein Mensch in einem dieser Donner-Vögel-Jets (ohne Worte *rolleyes*) aushalten kann. Wie man das mit dem heutigen technischen Krimskrams dann halt macht, mussten sie der Testperson respektive dem Opfer random(Sensoren); befestigen; genauer aber keine random Anzahl, sondern exakt 16. Nun, der Clou ist, dass man diese Sensoren entweder richtig oder halt eben falsch anbringen kann. Welch Ironie des Schicksals also, dass der Mann (nicht irgendein Mann, nein, ein geübter Ober-Guru der US Air Force), der das Ganze von Statten bringen sollte, methodisch ALLE, tutti, tous, todos, einfach alle diese verdammten Sensoren falsch befestigt hat. Es ist un-glaublich! Und dann kam Murphy ins Spiel; und zwar mit der These: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“


Natürlich hat das jeder schon mal irgendwo erlebt. Beispiele: Es kommt eine gewisse Erweiterung für ein gewisses Spiel heraus (ich schiele jetzt zu einer gewissen Gruppe unserer Klasse) und ausgerechnet dann ist man pleite, in den Ferien, oder der PC ist kaputt. Oder man muss auf den Zug. In der ersten Doppelstunde eine grosse, sagen wir mal Bio-Semesterprüfung. Aber von allen 365 Tagen in einem Jahr, in dem dieser vermaledeite Scheisszug nie Verspätung hatte, hat er heute auch keine Verspätung, nein er kommt gar nicht, er fällt aus. Als ob das dann nicht genug wäre, kontrolliert einem im nächsten Zug dann der Kondukteur und man bemerkt, dass man sein A-Wellen-Billet vergessen hat. DAMN!


Und dann als letzter Punkt noch, warum mich Murphy nicht nur nicht mag, sondern regelrecht verabscheut. Nun, die Antwort ist gar nicht allzu kompliziert: Ich weiss es auch nicht. Ich führe schon seit einiger Zeit praktisch Krieg mit ihm, aber er zieht irgendwie immer den … ähm … längeren? Quatsch, ich zieh den Kürzeren? ;D

Wenn mich das Pech einmal nicht mehr verfolgt, dann … weiss ich auch nicht. Jedoch freue ich mich immer umso mehr, wenn ich dann mal Glück habe. Meistens alles auf einmal. Hier eine kleine Anekdote (omg, ich hör’ nicht mehr auf mit diesen listigen kleinen Abschnittchen ;) )


Morgens halb zehn in Deutschland. Nein, kein Knoppers; morgens 07:09, Schweiz, nicht weit vom Bahnhof. Klein Akira marschiert im Laufschritt Richtung Bahnstation. Er ist eh schon spät dran. Das merkt er daran, dass Train, sein Nachbar, VOR ihm geht. Train ist immer sehr knapp, also musste er noch knapper sein. Ich gebe zu, ich hab nur 2min von zu Hause bis zum Zug, aber diese 2min haben es in sich. Wie dem auch sei, plötzlich fällt mein Blick auf die Sporttasche an Trains Torso. DAMN! Ein Hochgeschwindigkeitskino von ekelerregender Sportwäsche der Schule, Zug verpassen und Tannenbäume rast an meinem inneren Auge vorbei. Dienstag; Physical Education. Wie ein mit frischem Spinat gefütterter Popeye renne ich also zurück. In alle Hast wurde meine Gehirnaktivität heruntergeschraubt und ich habe nicht daran gedacht, meinen Rucksack liegen zu lassen … *rolleyes*. Es war kalt und rutschig. Als ich über die Wiese, die eine gute (aber nutzlose) Abkürzung darbot hinwegfegte, bin ich noch beinahe umgefallen. ;)

Daheim angekommen, stürze ich mich gleich auf meine Turntasche und sogleich war ich auch wieder verschwunden gewesen. Jedoch war mein Blick vorher auf die Atomuhr kein Gutes Omen. Es war schon 07.12 Uhr; mein Zug fährt um zehnnach. Ich dachte noch, dass das knapp werden würde. Aber, es war kaum zu fassen, der Zug stand. Erneute setzte ich zum Sprint an und drosch wie ein von einem Wurm gebissener Ameisenbeobachter (können Würmer beissen?) meinem Ziel entgegen. Es reichte. Ich stieg ein; Abfahrt. Train stimmte eine „Das-kann-doch-unmöglich-sein-dass-du-so-viel-Glück-auf-einmal-hast“-Orgie an, der es immer noch nicht (noch heute nicht) glauben kann, dass der Zug damals einmalig eine ca 5min Verspätung hatte. :D


(Aber das geilste wäre ja gewesen, wenn er mir, trotz Verspätung, dann doch noch vor der Nase weggefahren wär’. Das nennt man dann Murphy im Quadrat ;D


Schönen 2. Weihnachtstag

Akira~

Mittwoch, 26. November 2008

Einkaufen hoch 3

Haha, hrmpf (wenn ich das knaus’sche Husten zu Papier bringen will). War das eine witzige Angelegenheit. If(_root.franz = no && _root.chor = no && _root.mathe = no){_root.mittag = 4h}; Tja, und bei mir könnte man, wenn man noch mehr ins Programmierjargon abdriftet, oder wie ich es formulieren würde (nein, Konjunktiv „würde“ passt nicht; ich formuliere es ja gerade, ich reflektiere nicht darüber; also…)…wie ich es so gerne formuliere „süchtig [nach in diesem Falle Programmieren] sein“, bei mir alle diese Werte mit false beantworten. Genug der Einleitung; nach einem wieder einmal SUPA-hervorragenden und sehr realem (ja, real; das Straussenfleisch hat nach Straussenfleich geschmeckt) Mittagessen in unserer Mensa (mensa, lat. Tisch) (ich merk’s, ich hab’s heute mit den Klammern, woran das wohl liegt? ;) ) und einem ersten Koten (ja, dieses Wort haben wir heute auch gelernt. Neben zahlreichen Vorschlägen seitens Salvador und Schüliäns wie zum Beispiel Aa machen, ein Geschäft verrichten, kacken, scheissen, stuhlen, oder halt defäkieren (oder nein, letzteres hab ich jetzt dazuinterpretiert)) gingen wir, Mr Bird alias Lewis, Alpha, Masaru und Ich runter in die Stadt. Die armen Studenten bräuchten wiederum Flüssigkeiten in Form von Mineralwasser; zudem Schokolade, das Erdöl unserer Hirne. Wir kommen also da unten in die Migros rein und das Gaudi beginnt sogleich beim Giandor-Aktionsregal, wo die Ein-Kilogramm-Packungen noch immer heruntergesetzt waren. Wir begegneten ihnen nämlich vor zwei Wochen schoneinmal und kauften zu unserem Bedauern nur eine Packung. Jetzt griffen wir zu und verstauten die nächst grössere Einheit 2kg Giandor-Schoggi, sowie noch einige M-Budget 100grämmer. Der Spass geht weiter, als wir zu den Getränken kommen. Ich, eh schon gut drauf (weil mich die fahrenden Einkaufskörbchen so begeistert haben), schlittere um die Ecke und beginne hernach gleich ein Six-Pack (Word versteht das Wort nicht; wisst ihr, was er mir als Alternative bietet? Sex-Pack … o_O) Cola … Alpha: Immer langsam mit den jungen Pferden. Ich wär fast in das übliche von Schicksal für mich herzlich vorbereitete Fettnäpfchen getreten und hätte Cola Light (von der Migros schlicht zum würgen) genommen. Was mieche ich bloss ohne Alpha-sensei? Gut, 33 Flaschen, umgerechnet (verdammt, wo ist der Taschenrechner?) 49.5 Liter später machen wir uns auf zur Kasse. Wer hätte es gedacht: Des Schneckenkönigs Grossmutter höchstpersönlich, Kriechgang Eins im Loch und mit unglaublicher Trägheit, kombiniert mit der Lethargiemagd des schrecklichen Ares versammeln sich gerade zu einem gegen die Unendlich konvergierenden Einkaufs-Bezahl-Ritual, indem es höchste Konzentration von den beiden Teilnehmern erfordert, den schmalen Grat zwischen „die Anstehenden in Flüche ausbrechen provozieren“ und „gesetzlich gerade noch erlaubten vorgetäuschten Dummheitszustand einzuhalten“ und sich allmählich Richtung Ende der Kasse fortbewegen, befindet sich dort. (Tja, wenn du den Satz zweimal lesen musst: Hut ab! Ich musste ihn zigmal lesen, hab das kasische Problem von Provozieren nicht in den Griff gekriegt und musste die Musik ausschalten.) Einige Minuten später bezahlen wir, und die Magd wundert sich nicht schlecht ob unserer eigentümlich grossen Fracht. Da Mr Bird noch in die City wollte, mussten wir, die restlichen drei, alles alleine Schleppen. Das machte ca. 3.5 Flaschen und ein 6-Pack pro Person. (Bird hatte auch noch einige mitgenommen). Unter letalem Risiko auf einen Überfall von Master-Kolli und Megamo auf meine Schoggi-Reserven im Gepäck machten wir uns auf den Weg. James Bond-like kamen wir schliesslich wieder im pädagogischen Gebäude an und teilten alles auf. Alpha, von Altruismus geprägt, achtete wenig auf sein Geld und verteilt grosszügig gegen unabgezähltes Münz die Flaschen. 14 Tafeln braunes Gold kommen in sichere Verwahrung.


Ich hoffe es hat euch wiedermal gefallen und hoffe auf reges Feedback.
Joa, bis dann ;)

Sonntag, 16. November 2008

Mal was ganz anderes

Heute geht’s um etwas ganz anderes. Wie der, (poetisches Komma) Titel schon vermuten lässt.
Dieses Mal möchte ich euch einen kleinen Einblick gewähren, warum ich so auf mein Pseudonym fixiert bin, respektive woher es überhaupt kommt. Werden wir ein wenig unseriöser und nennen es Nickname, wie das heutzutage eh jeder tut. (Pseudonym … wie spiessig …) Beinahe jeder hat irgendeinen Nickname, sobald er in die Untiefen des Internets eintaucht; hat damit zu tun, dass man sich auch schon auf jeder hundsverlocheten (keine sinnvolle Transkription ins Deutsche vorhanden) Page mit „Username“ und „Passwort“ anmelden muss. Um den Überblick nicht zu verlieren, entwickelte jeder sein eigenes Kalkül: Will heissen, meistens das gleiche Passwort, sowie ein halbwegs cooler Name, den mit dem man sich identifizieren kann und einem gleichzeitig gefällt. Haploidius, LeosAquillas und Jarodin sind nur ein kleiner Ausschnitt davon. Warum als Akira …und noch schlimmer das dämliche Suffix (der Appendix ist quasi ein Suffix. Ein Anhängsel. Nur an ein Wort, nicht im Sinne vom Appendix ;)) -kun … hä?
Seine Wurzeln hat das Ganze in meinem Tick für Mangas. Mangas und all das Drum-und-dran kommt aus dem Land der aufgehenden Sonne alias Japan. Komisch nicht? Akira ist nämlich ein japanscher Name. Er bedeutet soviel wie „intelligent“ oder „hell“. (Das habe ich, nur als Anmerkung, erst im Nachhinein erfahren. Aber ich hab mich dann natürlich doppelt gefreut, dass mir der Name nicht nur gefällt, sondern auch eine sehr positive Bedeutung hat.) Sorry, ich bin abgeschweift: Er kommt aus dem Manga „Family Complex“. Ein mehr oder weniger unbekannter Einzelband (ich mein, als normaler Mensch kommt einem immer gleich Zeugs wie Dragon Ball oder One Piece ein den Sinn, die 40+ Bände haben. Aber es gibt auch unbekannte Einzelbände ;)). Der Inhalt ist irrelevant … bis auf die eine Figur, die mir so[oooo] gefallen hat, dass … nuja; sie heisst Akira.
Bis zum -kun war es dann auch nicht mehr weit: Die Japaner, sehr höfliche Leute (auch wenn sie immer mit ihren Fotoapparaten herumfuchteln und Parallelogramm nicht anständig aussprechen können) sprechen einander nicht einfach mit „Hallo Fabian“ oder „Hi Yves“ an, sondern sagen quasi „Hallo Herr Yves“. Bei uns wird das „Herr“ gebraucht, wenn man jemanden nicht kennt, oder höflich sein will. Sie setzten dort wo wir das „Herr“ haben einfach eine Reihe anderer Wörter, die der angesprochenen Person entsprechen. (Kompliziert, nicht war? :D). Der normale 08/15-Mensch sagt einem Papst oder König oder wasweissich, einfach einer random(hohe Persönlichkeit); „Hi Benedikt-sama.“ (Der Papst). Wenn ich „Thomaschen“ oder „Michaelchen“ sagen will, heisst das „Michael-chan“. Zu Knaus sag ich entweder „Knaus-bucho“ (Als Abteilungsleiter) oder Knaus-san. (Wichtig: Der Nachname). Für einfach so, nichts besonders (ohne andere Regeln. Wenn man einfach jemanden begrüsst, nicht wertend), benutzt man „-san“ und der Vorname: „Sarah-san“ (klingt lustig ;D). Und jetzt der Clou: -kun ist für männliche Jugendliche (es gibt Ausnahmen). Akira-kun, Anredeform von Fabian -> Akira, aber Akira-san Andrina -> Akira. Oder ein sonstiges anderes. Ich hab schon gehört, dass mir jemand Sensei gesagt hat. Das ist ganz cool, und ich fühl mich geehrt. Akira-sensei kommt etwa einem Professor Akira gleich. Also ein hoher oder gebildeter Mensch. Von daher ists eigentlich relativ arrogant meines Blogs Domain mit akira-sensei zu titulieren. Aber was solls, ausser euch checkt das eh keiner ;)
Wenn du das alles verstanden hast, gratuliere ich dir, weil es ganz ohne Tabelle und Liste geschrieben ist und ziemlich kompliziert ist. Bei Fragen steht Akira-sensei gerne bereit.

Ich habe zT Informationen nicht aufgelistet, um die ganze Angelegenheit nicht noch komplizierter zu machen. Es gibt noch mehr solcher Suffixe resp eingrenzungen wann man was brauchen sollte. Aber darauf verzichten wir jetzt mal ;)

Teil 2
Jaaah, ein zweiteiliger Blog, wie schön. Wir kehren zum Alltagslegen zurück.
Ich und ein Freund von mir haben in den langen AP-Ferien ein cooles Video gedreht. Nach langem durchringen hab ich das ganze Videomaterial endlich durchforstet und bearbeitet. Ich erdreiste mich mal dazu zu sagen, dass ich über mich hinausgewachsen bin und ein absolut obergeiles Video mit Effekten, Zeitlupen und Freezes konstruiert habe, und ich stolz auf mich bin. endArrogant();
Man sollte immer alles mit einem Augenzwinkern aufnehmen und den kleinen Schuss an Ironie der sich in all meinen Texten finden lässt beachten und nicht alles aus der hochnäsigen Sicht aufschnappen :-)

Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=pmSvwJNw9c0


ﮒ <- tolles Zeichen, oder?



Dienstag, 28. Oktober 2008

Dienstag, wie es im Buche steht

Komisch … Blogs von Wochentagen, spielen des öftern an Dienstagen ... warum wohl? ;)

Französisch; wann muss unser Vortrag geschehen? Wann soll die Entelechie eines jeden Vortrages vollends ausgeschöpft werden und … blabla, genug der Poesie, die Kacke spielte sich folgendermassen ab: Der Auftrag war es auf letzten Mittwoch, ein Thema auszusondieren. Cool. Soweit. Nur, dass Michael A. Jackson und ich dies letzten Mittwoch versäumt haben. Durch ein extrem geschicktes Ablenkungsmanövers seitens Jackson (indem er sein Absenzenbüchlein vorlegte), konnte ich mich an den Zettel an der Wand schleichen und mogelte blitzschnell unsere beiden Namen auf eine der einzigen leeren Stellen der Themenauswahl. SUPA! Oder doch nicht? Nein; Siebzehn Sekunden später merke ich durch Lewis’ Aufmerksamkeit, dass dieses Thema in der rechten Spalte schon gewählt ist, und wir ein anderes nehmen müssen. Schund! Andi the 2nd (oder erste; was auch immer; die ++-Namen auf der Liste sind dämlich und will ich nicht gebrauchen; ich warte, bis sich was ergibt) steht oberglücklicherweise auch Schlange um sich das Autogramm von Monsieur Enérgie zu holen. Wunderbar; durch eine zweite souveräne Parade kann ich unsere Namen effacieren und sie an einem anderen Ort erneut aufkritzeln.


Schade eigentlich, für all die vergebene Liebesmüh’, M. Enérgie hat das so wie es dann aussah nicht schlechter bewertet, dass wir es (viel) zu spät eintrugen. ~


Wir beginnen also mit dem Vortragsarbeiten. Nach einer Schweigeminute (wofür die war, möchte ich nicht öffentlich Kund tun …) von Jackson und mir, sowie einigen verzweifelten Seufzern und „Nous sommes deconnectés avec tout le monde!!“ (tja, wir hatten kein Wlan-Internetempfang im 2. Stock, dann kommen solche Sprüche schon vor … und uns ist’s erlaubt so zu reden, denn: „Nous sommes incom“ …). Wie dem auch sei, danach ruft uns M. Enérgie nach vorne, wir müssen Lose ziehen. Kapfziehen um den besten Startplatz: Das Datum des Vortrages: Von in 2 Wochen, bis Mitte Dezember. Ladys first, also zieht Madame Nummer eins (namens random(rhsaa);) den ersten Zettel. Nummer 4. Glück gehabt. Andi die zweite als nächstes. Drei. F---, was bleibt da für Jackson und mich Gutes übrig? Ich lass Salvador den Vortritt. Mit diesem siegessicheren Grinsen wie es immer sein Antlitz drapiert, nimmt einen weiteren Zettel. Zu meines Glückes in den Keller fallenden Gunsten erscheint eine 5 unten rechts. Zu allem Überdruss mischt der werte Herr die Karten (was Wahrscheinlichkeitstechnisch gesehen keinen Einfluss hatte; ausser …) Ich schau zu Jackson 2m hinter mir. Er, schon in psychisches Elend stürzend, zieh ich halt die mittlere der drei Karten. Murphy (der von Murphy’s Law), Riese (Adam Riese), und das Schicksal höchstpersönlich hatten da ihre Finger im Spiel um mir den, so absolut wie die Lichtgeschwindigkeit, so kalt wie Null Kelvin, oberdämlichsten Schwarz-Peter zu ziehen.


~Pause



Ich hatte die eins. ~



:D




P.S: Michi hat mir ewigen Hass geschworen … aber erst als wir uns nach einer halben Stunde fertig den Arsch abgelacht hatten.


Dienstag, 21. Oktober 2008

Es kam aus einer anderen Dimension ~

Kurzer Blog, damit ihn auch alle lesen ;)

12.21 Uhr, Dienstag.
Es gab eine gewaltige post-singularitäts-ähnliche Explosion aus purer Energie in Polymerisation mit einer exorbitanten Aufwuchtung roher Gewalt.
~
Ein parasitenähnlicher, mindestens einen Zentimeter langer, gelb-grün-brauner Schleim-Kloss kam nach einem vertrackten Husten-/Lachanfall (oder beides in Kombination) und einem Schluck Eistee in der Speise- und ein anderer in der Luftröhre respektive wohl schon fast in den Bronchien unten, aus des Akteuren X’s zur Nase herausgeschossen. (Zur Rufwahrung desselben erwähne ich hier nichteinmal das Pseudonym …). Ein augenblickliches Würgen, und „Wäääh“-Raunen ging um unseren Tisch und zog Blicke von überall heran. Nur Millisekunden nach dem Auftreffen der ekelerregenden Reiskornmutation auf der Oberlippe des X’s wurden unser aller Zuschauer Psychen (hui, schöner Genitiv ;) ) in ein sofortiges Chaos und Zerstreuung gestürzt. Die Oberfläche meines Augapfel kräuselte sich und ich sah, dass es anderen ebenso erging: Was in Drei-Teufels-Namen war dieses klebrige Etwas?! Ich hob stante pede meine Arme schützend über meinen Teller mit Nudeln und andere machten es mir gleich; ich hatte keine Lust auf extraterrestrische Spion-Sonden die von einer möglichen Variante 5 ausgingen. Beim erneuten Hinspähen klebte das Gräuel noch immer und ich schloss angewidert meine Augen. Nach X’s Kommentaren im Nachhinein sei er beinahe erstickt. Nach bescheiden klein-Akiras und Michael A. Jacksons Auffassung hätte es eine selbstzerstörerische Kapsel der Aliens von Alpha Centauri gewesen sein können, die sich in X’s Gehirn eingenistet hat und nun die Erde zu knechten versucht, beziehungsweise ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden, im Gebäude nksa, wo die Schatten droh’n. (So hätten wir auch noch eine gelungene Verfrachtung eines Zitates eingebaut. Wer erkennt’s?). Oder aber es wäre ein Bandwurm, nicht im Darm wie üblicherweise und in Relation zu X auch noch erfreulicherweise, nein, sondern im Kopf des Wirtes oder anders gesagt, des Opfers. Die dritte, unappetitlichste Variante wäre schlicht, dass er den Reis, den es zu Mittag gab (oben schon angedeutet), einfach durch den Nasen-Mund-Kanal hochschwemmte und dann böög-, schleim und kotzebeladen wieder unten antrifft.
Who know’s … ?
Nuja, ich fands herrlich :D

P.S: Das ganze war jetzt extremste Zeitdehnung. ^^

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hiho, hier noch eine kleine Anmerkung. Ich schreibe ca. alle 10 bis 14 Tage einen neuen Blogeintrag. Wer nicht Lust hat immer im MSN nach mir zu Suchen (oder was auch immer), kann mich Kontaktieren und ich setze deine Email-Adresse in meines MS Outlook Expresses Gruppe „Blog“ und ihr bekommt immer beim Erscheinen eines neuen Posts eine kurze, werbefreie Mail mit dem Link, à la Newsletter.

Aller liebst;
Akira